Kategorie: Schaf

  • Rind Milchfieber mit Liegendigkeit

    Rind Milchfieber mit Liegendigkeit

    Rind Milchfieber mit Liegendigkeit

    Wenn die Kuh festliegt und nicht mehr hochkommt: Milchfieber – Was tun und wie vorbeugen?

    Milchfieber Rind Liegendigkeit ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Moin, liebe Leute!

    Heute schnacken wir mal über eine richtig ernste Sache, die jeden Landwirt zittern lässt: Wenn eine Kuh nach dem Kalben plötzlich festliegt und einfach nicht mehr hochkommt. Wir reden hier vom Milchfieber, auch bekannt als Gebärparese oder einfach Festliegen. Das ist ein akuter Notfall, der schnell lebensbedrohlich wird, wenn man nicht sofort handelt.

    Milchfieber Rind Liegendigkeit

    Das Problem: Warum die Kuh plötzlich schlappmacht

    Stell dir vor, deine Kuh hat gerade gekalbt. Eine riesige Leistung! Und direkt danach soll sie Kolostrum und Milch produzieren, was einen enormen Schub an Kalzium braucht. Doch genau hier liegt der Haken: Der Körper deiner Kuh schafft es in dieser kritischen Zeit oft nicht, schnell genug Kalzium aus den Knochen zu mobilisieren oder über den Darm aufzunehmen. Es entsteht ein relativer Kalziummangel im Blut – die sogenannte Hypokalzämie.

    Und was passiert dann? Das Kalzium ist super wichtig für die Funktion der Muskeln und Nerven. Fehlt es, werden die Muskeln – sowohl die quergestreiften (Skelettmuskeln) als auch die glatten (z.B. im Uterus oder Pansen) – schwach und können sich nicht mehr richtig zusammenziehen. Die Folge ist eine schlaffe Lähmung. Die Kuh ist nicht mehr in der Lage, aufzustehen, und liegt fest.

    Das passiert typischerweise kurz nach der Kalbung, meist innerhalb der ersten 48 Stunden.

    Woran du Milchfieber erkennst:

    Die Sache läuft oft in verschiedenen Stadien ab:

    • Am Anfang (Stadium I): Die Kuh wirkt unruhig, taumelt vielleicht ein bisschen, hat einen unsicheren Gang, stolpert oder grätscht mit den Hinterbeinen weg. Du siehst vielleicht auch ein feines Muskelzittern. Sie frisst weniger und kaut kaum noch wieder. Das sind die ersten Warnzeichen!
    • Wenn’s schlimmer wird (Stadium II): Das ist das klassische Bild: Die Kuh liegt fest, meistens in Brustlage, und zieht oft den Kopf an die Seite zum Körper – so eine Art „Sternstellung“. Sie ist noch bei Bewusstsein, aber du merkst, dass sie nicht mehr selbstständig hochkommt. Ihre Ohren und die Haut fühlen sich kalt an, und die Körpertemperatur ist eher erniedrigt, nicht erhöht (daher ist „Fieber“ eigentlich irreführend!). Ihr Puls ist schwach, aber schneller als normal. Auch die Darm- und Pansenmotorik sind stark reduziert, sie macht kaum noch Kot oder nur trockene Ballen. Und klar, die Milchleistung bricht ein.
    • Im Spätstadium (Stadium III): Dann kippt die Kuh von der Brustlage in die Seitenlage, oft mit ausgestreckten Gliedmaßen. Ihr Zustand trübt sich ein bis zur Bewusstlosigkeit, sie reagiert kaum noch auf Reize. Die Atmung wird flach und langsam. Ohne sofortige Hilfe stirbt das Tier dann schnell an Herz-Kreislauf-Versagen.

    Wichtig: Nicht jede Kuh, die nach der Kalbung festliegt, hat Milchfieber! Das können auch andere Probleme sein wie Nerven- oder Beckenschäden durch die Kalbung, Muskelentzündungen, eine schwere Ketose oder andere Mangelerscheinungen (Phosphor, Magnesium). Deswegen ist es wichtig, dass der Tierarzt sich das genau anschaut und im Zweifel eine Blutuntersuchung macht.

    Wer ist besonders gefährdet?

    Gerade ältere Kühe (ab der 3. Laktation), Hochleistungstiere oder Kühe, die schon mal Milchfieber hatten, sind anfälliger. Auch überkonditionierte Kühe vor der Kalbung haben ein höheres Risiko. Und ganz entscheidend ist die Fütterung in der Trockenstehphase: Ein zu hoher Kalium- oder Kalziumgehalt im Futter, zum Beispiel durch junges Gras oder Luzerne, kann die Kalziummobilisation behindern.

    Deine Hilfe zur Selbsthilfe: Was tun und wie vorbeugen

    Wenn deine Kuh festliegt, ist schnelles Handeln gefragt. Dein erster Anruf geht an den Tierarzt! Bis er da ist, und vor allem, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, kannst du einiges tun.

    Wenn die Kuh schon liegt (Akuthilfe und Unterstützung):

    1. Ruf den Tierarzt: Er wird deiner Kuh wahrscheinlich eine Kalzium-Infusion direkt in die Vene geben. Das ist Standard und oft entscheidend. Er weiß auch, wie man das langsam und sicher macht, um Herzprobleme zu vermeiden. Manchmal gibt’s auch noch Kalzium unter die Haut oder in den Bauch, damit die Wirkung länger hält.
    2. Sorge für Komfort: Leg die Kuh auf eine weiche, rutschfeste Unterlage. Denk an Stroh oder Sand. Das schützt vor Druckstellen und Nervenschäden.
    3. Umlagern ist wichtig: Wenn die Kuh lange auf einer Seite liegt, werden Muskeln und Nerven gequetscht. Versuch, sie alle paar Stunden vorsichtig von einer Seite auf die andere zu drehen. Achte darauf, dass sie möglichst in Brustlage liegt, damit sie besser atmen kann und weniger Druck auf ihre Organe entsteht. Den Kopf sollte sie nicht extrem verdreht haben.
    4. Wärme halten: Milchfieberkühe haben oft eine erniedrigte Temperatur. Decken helfen, sie warmzuhalten.
    5. Wasser und Futter: Sobald sie wieder schluckt und der Pansen arbeitet, biete ihr Wasser und leicht verdauliches Futter an.

    Die beste Medizin: Vorbeugen! (Hier kannst du richtig was bewegen)

    Gerade als Landwirt hast du es in der Hand, das Risiko für Milchfieber deutlich zu senken.

    1. Die Trockensteher- und Transitfütterung ist das A und O:
      • Ziel: Die Kuh muss lernen, selbst Kalzium zu mobilisieren! Das erreichst du, indem du in den letzten Wochen vor der Kalbung eine kalziumarme und kationenarme Ration fütterst. Das klingt paradox, aber es regt den Stoffwechsel an, Kalzium aktiv aus den Knochen zu holen.
      • DCAD senken: Das bedeutet, du gibst spezielle Anionensalze ins Futter. Dadurch wird der pH-Wert im Körper leicht sauer, was die Kalziummobilisation aus den Knochen verbessert und die Aufnahme im Darm steigert. Das senkt nachweislich die Zahl der Milchfieberfälle.
      • Vorsicht bei Kalium: Futter mit viel Kalium, wie junges Gras oder Luzerne, kann den Säure-Basen-Haushalt ins Ungleichgewicht bringen und die Kalziummobilisation behindern. Hier solltest du aufpassen.
    2. Gezielte Kalziumprophylaxe um die Kalbung:
      • Bei Risikokühen (ältere Tiere, hohe Leistung, schon mal Milchfieber) kannst du oral Kalziumpräparate in Form von Boli, Gels, Pasten oder Drenches geben. Direkt nach der Kalbung und eventuell 12-24 Stunden später. Das fängt den Kalziumabfall ab und vermindert das Risiko.
    3. Die Kraft der Sonne nutzen:
      • Studien zeigen: Wenn deine trockenstehenden Kühe kurz vor der Kalbung genug Tageslicht abbekommen, kann das den Kalziumabfall nach der Geburt deutlich mindern! Mehr Licht bedeutet mehr Vitamin D, und Vitamin D ist ein Schlüssel für eine gute Kalziumaufnahme im Darm und weniger Kalziumverlust über die Nieren. Also: Raus mit den Kühen oder für gute Beleuchtung im Stall sorgen!
    4. Den Bestand im Blick behalten:
      • Dokumentier genau, wie viele Fälle von Milchfieber, Nachgeburtsverhalten, Ketose oder Labmagenverlagerungen du hast. Das gibt dir einen Überblick.
      • Lass bei Verdacht oder zur Rationsoptimierung mal Blutproben von Stichprobentieren in der Transitphase (Ca, P, Mg, pH-Wert) untersuchen. Dann weißt du, wo du mit der Fütterung stehst.

    Fazit vom Knochenbrecher:

    Milchfieber ist ’ne fiese Sache, und wenn die Kuh liegt, muss es schnell gehen. Aber das Gute ist: Mit vorausschauendem Management, vor allem bei der Fütterung der Trockensteher und gezielter Prophylaxe, kannst du viel dafür tun, dass deine Tiere gar nicht erst in diese missliche Lage kommen. Achte auf die kleinen Zeichen, sei proaktiv, und sprich mit deinem Tierarzt und Fütterungsberater. Das spart dir viel Ärger, Zeit und am Ende auch Geld.

    Pass gut auf deine Tiere auf, und denk dran: Eine Kuh, die schnell wieder auf den Beinen ist, ist eine glückliche Kuh – und ein glücklicher Landwirt!

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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    Rind Milchfieber mit Liegendigkeit
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  • Pferd lahmt vorne rechts

    Pferd lahmt vorne rechts

    Pferd lahmt vorne rechts

    Pferd lahmt vorne rechts ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Pferd lahmt vorne rechts
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    Lahmheit vorne rechts: Wenn dein Pferd plötzlich „hinkt“

    Moin!
    Dein Pferd lahmt vorne rechts – und du stehst da wie der Ochs vorm Berg. Keine Panik, aber auch kein Rumgedruckse: Lahmheit ist kein Hexenwerk, aber ein Warnsignal, das du ernst nehmen musst. Hier kommt, was du wissen musst – ohne Schnickschnack, aber mit Herz.

    Pferd lahmt vorne rechts


    Das Problem: Warum lahmt mein Pferd vorne rechts?

    Über 90 % aller Lahmheiten vorne sitzen unterhalb des Vorderfußwurzelgelenks – also im Huf, Fesselgelenk oder an den Sehnen. Warum? Ganz einfach: Die Vorderbeine tragen 65 % des Körpergewichts (plus Reiter!), und da ist wenig Polster drumherum. Typische Übeltäter:
    Hufrollenentzündung (Podotrochlose) – der Klassiker bei Reitpferden ab 7 Jahren.
    Hufgelenksarthrose – oft mit Schwellung überm Kronsaum.
    Fesselträger-Probleme (Desmitis) – Sehnen, die überlastet sind.

    Wie merkst du’s?
    Kopfnicken: Beim Aufsetzen des lahmen Beins (rechts) geht der Kopf hoch – das Pferd entlastet. Beim gesunden Bein (links) geht er runter. „Ja, nein, ja, nein“ – wie bei nem schlechten Date.
    Schleifender Gang: Das Bein wird nicht richtig hochgenommen, die Zehenspitze schleift oder es setzt vermehrt auf Ballen/Hufspitze auf.
    Schwellung/Fülle überm Kronsaum? Dann ist oft das Hufgelenk dran.


    Was tun? Erste Hilfe & nächste Schritte

    1. Ruhe bewahren – und Ruhe geben!
    Nicht reiten! Kein Training, kein Longieren, kein „Ach, wird schon“. Lahmheit = Schmerz = dein Pferd sagt: „Hör auf, mich zu quälen!“
    Kühlen (z. B. mit Eis oder kaltem Wasser) kann bei akuten Entzündungen helfen – aber nicht bei offenen Wunden!

    2. Systematisch checken
    Palpieren: Fühl mal vorsichtig die Beine ab – von oben nach unten. Wärme, Schwellung, Schmerzreaktion? Notier dir, wo’s wehtut.
    Huf checken: Stein im Huf? Nageltritt? Losen Eisenrand? Einfach mal mit nem Hufkratzer nachschauen.
    Gangbild beobachten: Auf hartem und weichem Boden führen. Lahmheit zeigt sich oft deutlicher auf hartem Untergrund.

    3. Tierarzt ran – aber richtig!
    Keine Selbstdiagnose! Ein guter Pferdetierarzt macht:
    Lahmheitsuntersuchung (inkl. Beugeproben, diagnostische Anästhesie).
    Ultraschall (für Sehnen/Bänder) oder Röntgen (für Knochen/Gelenke) – immer beide Beine! (Weil: Vergleich ist alles.)
    MRT/Szintigraphie nur bei unklaren Fällen.
    Frag nach modernen Methoden: Ganganalyse (z. B. mit Sensoren) kann objektiver sein als das bloße Auge.

    4. Therapie: Was hilft wirklich?
    Entzündungshemmer (z. B. Phenylbutazon) – aber nur kurzfristig und nach Absprache!
    Bewegungsprogramm: Kein Boxenstall! Kontrollierte Bewegung (z. B. Handführen auf weichem Boden) fördert die Heilung.
    Regenerative Maßnahmen:
    PRP (Plättchenreiches Plasma) oder Stammzellen – bei Sehnenschäden oft erfolgreich.
    Stoßwellentherapie – kann bei Fesselträger-Problemen Wunder wirken.
    Hufbearbeitung: Ein guter Hufschmied kann durch Korrektur der Hufform Entlastung schaffen.


    Fazit: Lahmheit ist kein Todesurteil – aber ein Weckruf

    Dein Pferd lahmt vorne rechts? Das ist kein Drama, aber ein klares Signal. Die meisten Ursachen sind behandelbar – wenn du früh handelst und professionelle Hilfe holst. Hier nochmal die wichtigsten Punkte:
    Ruhe geben – kein Reiten, kein Stress.
    Systematisch checken – Huf, Beine, Gangbild.
    Tierarzt ran – mit Ultraschall/Röntgen und klarem Plan.
    Therapie konsequent durchziehen – regenerative Maßnahmen lohnen sich!

    Und denk dran: Ein lahmes Pferd ist kein kaputtes Pferd. Es sagt dir nur, dass es Hilfe braucht. Also hör hin – und handle.

    Bis bald im Stall!
    Dein Marco „Knochenbrecher“ Tjaden


    P.S.: Du hast noch Fragen? Schreib mir – aber bitte nicht nach nem Tierarzt fragen. Ich bin kein Doc, sondern nur der Typ, der dir sagt: „Mach mal halblang und hör auf dein Pferd.“

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  • Mutterschafe bauen im Frühjahr ab

    Mutterschafe bauen im Frühjahr ab

    Mutterschafe bauen im Frühjahr ab

    Mutterschafe bauen ab Frühjahr ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Mutterschafe bauen im Frühjahr ab
    Foto von Taylor Brandon auf Unsplash
    Foto von Rashid Sadykov auf Unsplash

    Mutterschafe im Frühjahr schlapp? Hier kriegst du die Mütter wieder auf die Beine!

    Moin, du Schafhalter!

    Mutterschafe bauen ab Frühjahr

    Wir kennen das doch alle: Der Frühling kommt, die Lämmer springen und die Mutterschafe sollten eigentlich voller Energie sein. Aber dann siehst du die eine oder andere Mutter, die einfach „abbaut“. Sie verliert Gewicht, wirkt müde, und die Lämmer bleiben im Wachstum zurück. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann den ganzen Betrieb durcheinanderbringen. Als Marco, der Knochenbrecher aus Ostfriesland, geb ich dir hier mal ein paar Impulse, was da oft dahintersteckt und wie du dem begegnen kannst.

    Das Problem: Warum deinen Müttern im Frühjahr die Puste ausgeht

    Wenn deine Mutterschafe im Frühjahr plötzlich schlappmachen, also Gewicht und Kondition verlieren und die Milchleistung sinkt, dann ist das selten eine Einzelursache. Meistens ist es eine unheilige Allianz aus mehreren Faktoren :

    1. Energie- und Eiweißmangel: Stell dir vor, du hast gerade Zwillinge bekommen und musst jetzt den ganzen Tag Power geben, um die zu versorgen – und das alles bei einer Futterumstellung auf frisches, aber noch nicht super-nährstoffreiches Gras. Mutterschafe mit Zwillingen haben nach dem Ablammen einen enormen Energiebedarf, viel höher als güste Tiere . Wird dieser tägliche Nährstoffbedarf nicht gedeckt, gehen sie an die eigenen Reserven und verlieren Gewicht . So ein Gewichtsverlust auf etwa 80 % des Normalgewichts nennt man Abmagerung, oder im schlimmsten Fall Kachexie, mit ausgeprägtem Muskel- und Substanzverlust .
    2. Mineral- und Spurenelementmangel: Auch wenn’s nicht sofort sichtbar ist, fehlen oft wichtige Bausteine wie Selen/Vitamin E, Kupfer, Kobalt oder Jod . Das führt dann zu Wachstumsstörungen, Leistungsminderung, Fruchtbarkeitsstörungen, Muskelerkrankungen oder einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen . Frühe Mangelsymptome können dabei leicht übersehen werden .
    3. Parasitenbelastung: Der Weideaustrieb im Frühjahr ist für Magen-Darm-Nematoden wie Haemonchus contortus, Teladorsagia und Trichostrongylus die reinste Einladung . Die können ordentlich Leistung kosten, deine Schafe abmagern lassen und in schweren Fällen zu Anämie und Todesfällen führen . Besonders gefährdet sind hier die Mutterschafe rund um die Lammzeit (Periparturient rise) .

    Wie du das erkennst? Achte auf diese Zeichen:

    • Kondition & Gewicht: Die Rippen sind deutlich zu sehen, der Rücken spitz, und die Lendenregion eingefallen. Dein Schaf hat wenig Muskeln, sieht einfach hager aus (Abmagerung/Kachexie) . Die Gewichtsentwicklung ist negativ, obwohl sie auf der Weide sind.
    • Allgemeinbefinden: Sie fressen weniger, sind teilnahmslos und bewegen sich weniger . Die Milchleistung geht runter, und die Lämmer wachsen schlecht oder kümmern .
    • Parasiten: Weicher Kot oder Durchfall, das Fell ist struppig. Bei Haemonchus contortus können die Schleimhäute blass sein (Anämie) .
    • Mängel: Bei Selen/Vitamin E-Mangel kann’s zu Muskelschwäche und Steifigkeit kommen . Generell wirken die Tiere nicht fit, regenerieren schlecht und das Wollkleid ist von minderer Qualität .

    Die Lösung: Packen wir das Problem an!

    Klar ist: Ich bin kein Tierarzt. Aber ich kann dir sagen, wie du Hilfe zur Selbsthilfe leisten und die richtigen Schritte einleiten kannst. Der erste und wichtigste Impuls ist immer: Genaue Beobachtung und gezielte Diagnostik!

    1. Tierärztliche Diagnostik – Dein erster Schritt zum Fachmann:

      • Körperkondition bewerten und Wiegen: Regelmäßig den Body Condition Score (BCS) prüfen und die Tiere wiegen . So siehst du, wer wirklich abbaut und kannst Korrekturfütterungen einleiten .
      • Kotuntersuchungen (Eizahlbestimmung) nehmen: Schick Kotproben ans Labor! Das ist das A und O, um Magen-Darm-Würmer und Kokzidien zu erkennen . Entwurmung nur nach Befund, sonst züchten wir Resistenzen !
      • Blutproben ziehen lassen: Bei Verdacht auf Mangel musst du wissen, welcher! Dein Tierarzt kann Blutproben nehmen und auf Selen, Kupfer, Kobalt und gegebenenfalls weitere Mineralien/Vitamine testen lassen . Auch Maul, Zähne, Euter und chronische Infektionen gehören bei abmagernden Tieren beurteilt .
    2. Angepasste Fütterung – Der Motor muss laufen:

      • Separate Fütterung: Mutterschafe mit Zwillingen haben einen deutlich höheren Energiebedarf als Einlingsmütter . Halt sie getrennt und füttere sie bedarfsgerecht nach Lammzahl und Leistungsstadium!
      • Bedarfsgerecht heißt: Genug Energie und Eiweiß. Berücksichtige die Lebendmasse und das Trächtigkeits-/Laktationsstadium .
      • Langsam anweiden: Der Übergang von Stallfutter auf frisches Gras im Frühjahr ist eine Umstellung. Gib den Schafen ausreichend Rohfaser (Heu/Stroh) vor oder nach dem Weidegang, das hilft dem Pansen und verhindert Verdauungsstörungen .
    3. Parasitenkontrolle – Mach den Würmern das Leben schwer:

      • Strategische Entwurmung: Wenn die Kotprobe positiv ist, entwurme deine Mutterschafe gezielt vor dem Weideaustrieb . Bei Bedarf Wiederholung nach Kotuntersuchung .
      • Weidemanagement: Wechsel die Weiden regelmäßig und lass sie auch mal ruhen. Das Weidemanagement kann helfen, die Parasitenbelastung zu reduzieren .
      • Kein Blindflug: Bitte, entwurme nicht einfach so „auf Verdacht“! Das fördert Resistenzen und dann wirken die Mittel irgendwann nicht mehr .
    4. Ausgleich von Mineral- und Spurenelementmängeln – Bausteine richtig ergänzen:

      • Gezielte Behandlung: Wenn der Tierarzt einen Mangel, zum Beispiel an Selen/Vitamin E, festgestellt hat, dann muss das gezielt behandelt werden, oft mit Injektionen und konsequenter Gabe selenhaltiger Mineralfutter. Verlaufskontrollen über Blutproben sind wichtig .
      • Bedarfsorientierte Versorgung: Denk an Leckmassen, Mineralfutter oder Boli. Die Mineralstoffversorgung sollte immer an die regionalen Boden- und Futtergehalte angepasst sein .
    5. Bestandsmanagement / Prophylaxe – Die beste Vorsorge:

      • Regelmäßige Kontrolle: Behalte den BCS und das Gewicht deiner Mütter im Auge, insbesondere im Spätwinter und Frühjahr. Korrigier die Fütterung, sobald du merkst, dass sie abbauen .
      • Erholung: Gib den Mutterschafen genug Zeit und eine gute Körperkondition zwischen den Ablammungen. Das ist wichtig für die Fruchtbarkeit und Leistung .
      • Stall- und Weidehygiene & Wasser: Sauberer Stall, saubere Weide. Minimier Stress und sorg für ausreichend frisches Wasser, besonders wichtig vor und nach dem Austrieb .

    Fazit: Mit wachem Auge und Plan zum Erfolg

    Das „Abbauen“ von Mutterschafen im Frühjahr ist ein komplexes Thema, aber kein Hexenwerk, wenn man die Ursachen kennt und gezielt handelt. Du bist der Kapitän auf deinem Hof und hast die besten Chancen, das frühzeitig zu erkennen. Mit wachem Auge, den richtigen Diagnosen vom Tierarzt und einer konsequenten Anpassung von Fütterung und Management, kriegst du deine Mütter wieder fit. Es geht darum, die Tiere genau zu beobachten, die richtigen Fragen zu stellen und dann die Impulse umzusetzen. So bleiben deine Herde gesund und produktiv!

    Packen wir’s an!
    Dein Marco, der Knochenbrecher.

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • Milchkühe mit Kreuzbeinproblemen nach langer Stallperiode

    Milchkühe mit Kreuzbeinproblemen nach langer Stallperiode

    Milchkühe mit Kreuzbeinproblemen nach langer Stallperiode

    Milchkühe Kreuzbeinprobleme ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Milchkuh mit Kreuzbeinproblemen nach langer Stallperiode
    Foto von Sam Carter auf Unsplash
    Foto von Markus Kammermann auf Unsplash

    Wenn das Kreuz zwickt: So helft ihr euren Kühen nach langem Stallwinter!

    Moin zusammen!

    Milchkühe Kreuzbeinprobleme

    Ich bin euer Marco, der Knochenbrecher aus Ostfriesland. Heute reden wir mal über ein echtes Leidthema, das vielen von euch nach der langen Stallperiode Kopfzerbrechen bereitet: wenn die Milchkühe im Kreuzbeinbereich Probleme kriegen. Das ist ja kein einzelner Diagnosename, da sprechen die Fachleute dann eher von „Rückenproblemen“, „Lumbosakral-Schmerz“, „Lahmheit“ oder einfach „Liege- und Aufstehproblemen“. Aber eins ist klar: Euren Tieren geht’s nicht gut, sie zeigen oft Rückenschmerzen, bewegen sich anders mit der Hinterhand und die Leistung – die leidet natürlich auch.

    Das Problem: Woher kommt der Kreuzbein-Zoff nach dem Winter?

    Ganz klar: Lange Stallperioden sind oft der Auslöser. Wenn die Laufflächen hart, nass oder rutschig sind, die Liegeflächen nicht passen und die Tiere zu wenig rauskommen, dann ist das Risiko für Klauenläsionen, Lahmheit und Rückenprobleme einfach höher. Das hat uns die Wissenschaft, zum Beispiel eine Blindstudie von der TiHo Hannover, ganz deutlich gezeigt: Lahme Klauen verändern das ganze Verhalten und die Belastung von Wirbelsäule und Kreuzbein massiv. Wird die Klaue versorgt, geht’s den Tieren oft schon besser!

    Rückenschmerz kommt selten allein:
    Lahmheiten und Schmerzen an den Hinterbeinen führen dazu, dass eure Kühe Schonhaltungen einnehmen und das Gewicht nach vorne verlagern. Das wiederum belastet den Lenden- und Kreuzbeinbereich zusätzlich – ein Teufelskreis! Enge, schlecht angepasste Liegeboxen und rutschige Böden sind auch Gift. Da rutschen die Kühe ständig aus, verletzen sich im Beckenbereich oder haben Mühe beim Aufstehen und Hinlegen. Das schlägt auf Dauer auf die Muskulatur und die Knochen im Kreuzbeinbereich.

    Die Risikofaktoren im Stall winter:
    * Zu wenig Bewegung: Wenn die Kühe sich nicht richtig bewegen können, werden die Muskeln schwach. Und schwache Muskeln stabilisieren die Wirbelsäule und das Kreuzbein eben nicht mehr richtig.
    * Harte Liegeflächen: Das tut weh! Harte oder schlecht gepolsterte Liegeflächen führen zu Druckschmerzen, Gelenk- und Knochenläsionen. Die Kühe stürzen auch leichter oder verkanten sich beim Aufstehen.
    * Fütterung: Unterschätzt das nicht! Wenn es an Mineralstoffen oder Vitamin D mangelt, leidet der Knochen- und Muskelstoffwechsel. Vitamin-D-Mangel kann sogar Muskelschwäche und Rückenschmerzen begünstigen. In der Humanmedizin ist das gut belegt, für Rinder gibt es ähnliche Hinweise.

    Wie ihr die Probleme erkennen könnt:
    Passt mal genau auf eure Kühe auf. Typische Anzeichen sind:
    * Gangbild: Kurze, steife Schritte mit der Hinterhand, vor allem beim Loslaufen oder in Kurven. Manchmal sehen die Tiere auch aus, als hätten sie ein Hohlkreuz oder einen gekrümmten Rücken. Schwierigkeiten beim Rückwärtsgehen oder beim engen Wenden.
    * Aufstehen/Abliegen: Dauert länger, sieht unbeholfen aus. Sie rutschen oder „fallen“ beim Hinlegen regelrecht um und legen sich zögerlich hin. Harte oder glatte Flächen meiden sie oft.
    * Schmerzreaktion: Wenn ihr vorsichtig den Bereich an Lendenwirbelsäule, Kreuzbein oder den Kreuz-Darmbeingelenken abtastet und eure Kuh wehrt sich, ist das ein klares Zeichen. Auch beim Anheben eines Hinterbeins kann Schmerz im Lumbosakralbereich ausgelöst werden.
    * Leistung: Milchleistung geht runter, Futteraufnahme sinkt. Eure Kuh liegt entweder viel mehr oder steht auffällig viel in der Liegebox – das ist oft ein Zeichen von Unwohlsein. Auch aggressives oder zurückgezogenes Verhalten beim Treiben oder Melken kann vorkommen.

    Die Lösung: Was ihr tun könnt und wann der Tierarzt ran muss

    Ganz wichtig vorweg: Ich bin kein Tierarzt! Bei akuten Schmerzen oder Lahmheiten ist es immer ratsam, euren Tierarzt zu rufen. Er oder sie kann genau diagnostizieren und die richtigen Medikamente geben. Aber als Knochenbrecher gebe ich euch Impulse und zeige, wo ihr selbst anpacken könnt!

    Was der Tierarzt macht (und ihr vorbereiten könnt):
    Euer Tierarzt wird eine systematische Lahmheitsuntersuchung machen, die Rückenlinie beurteilen, abtasten und Provokationstests durchführen. Manchmal sind auch Schmerzausschaltungen an den Klauen oder im Kreuzbeinbereich nötig, um die Ursache zu finden. Auch Ultraschall kann helfen. Für euch ist wichtig: Überlegt schon mal, wann die Probleme anfingen, gab es Stürze oder Geburtskomplikationen? Und ganz entscheidend: Klauen und Stallumgebung werden genau unter die Lupe genommen – und hier seid ihr gefragt!

    Meine Impulse für euch: Haltung, Fütterung und Prävention

    1. Haltungs- und Bewegungsmanagement verbessern:
    * Liegeflächen sind das A und O: Sorgt für weiche, trockene und ausreichend große Liegeflächen. Das reduziert den Druck und die Stöße auf Becken und Kreuzbein.
    * Sicherer Boden: Ein rutschfester Boden, am besten mit Gummibelägen und Struktur, ist Gold wert. Das minimiert Stürze und Ausrutscher, gerade nach der Stallperiode, wenn die Tiere wieder mehr laufen.
    * Bewegung, aber mit Köpfchen: Nach dem Winter müssen die Kühe wieder auf Touren kommen. Startet mit gezielten Bewegungsprogrammen: Langsamer Weidegang oder Übungsgänge stärken die Muskulatur und den Bandapparat im Lumbosakralbereich.
    * Platz schaffen: Vermeidet Überbelegung. Genug Raum zum Wenden, Aufstehen und Abliegen ist essenziell.

    2. Fütterung und Stoffwechsel im Blick:
    * Mineralien und Vitamine: Stellt sicher, dass eure Kühe bedarfsgerecht mit Calcium, Phosphor, Magnesium und ganz wichtig: Vitamin D versorgt sind. Mängel können Knochen- und Muskelerkrankungen sowie Rückenschmerzen fördern.
    * Energie und Protein: Achtet auf einen ausgeglichenen Energie- und Proteinstatus. Negative Energiebilanz und Ketose können Muskel- und Leistungsprobleme verstärken.

    3. Langfristige Prävention – das ist eure Daueraufgabe!
    * Monitoring ist alles: Beobachtet eure Kühe regelmäßig! Lernt, Lahmheit zu bewerten (Locomotion Score) und die Rückenhaltung (Back Posture Score) einzuschätzen. Das hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen.
    * Klauenpflegeprogramm: Ein strenges und dokumentiertes Klauenpflegeprogramm ist unverzichtbar. Lahmheiten sind oft der erste Schritt zu Rückenproblemen.
    * Liegeboxen anpassen: Die Maße der Liegeboxen müssen zur Körpergröße eurer Kühe passen. Genug Einstreu ist Pflicht, und vermeidet „Anschläge“ an Bug- oder Hinterkanten, wo sich die Tiere verletzen können.
    * Weidegang oder Laufhöfe: Versucht, Weideperioden oder Laufhöfe zu ermöglichen. Das ganze Jahr über regelmäßige Bewegung erhält Muskeln und Knochenapparat – eure Kühe werden es euch danken!

    Fazit

    Kreuzbeinprobleme bei Milchkühen nach der Stallperiode sind ein ernstzunehmendes Thema, aber ihr könnt als Tierhalter viel tun, um vorzubeugen und eure Tiere zu unterstützen. Denkt daran: gute Haltungsbedingungen, eine ausgewogene Fütterung und ausreichend Bewegung sind die beste Medizin. Und wenn’s brennt und die Kuh Schmerzen hat, dann ist der Tierarzt euer erster Ansprechpartner. Hand in Hand schaffen wir das!

    Bleibt gesund und euren Kühen ein stabiles Kreuz!

    Euer Marco Tjaden


    Hinweis: Für eine konkrete Herden- oder Einzeltierbewertung ist zwingend eine tierärztliche Untersuchung nötig, einschließlich orthopädischer und klauenfachlicher Diagnostik.

    Quellen:
    1. Janßen S. Einfluss von Klauenlahmheiten bei Milchkühen auf verhaltensbezogene und produktionstechnische Parameter und deren Veränderung nach chirurgischer Klauenbehandlung. Dissertation, Tierärztliche Hochschule Hannover, 2011.
    URL: https://elib.tiho-hannover.de/receive/etd_mods_00000988
    2. Schweizer H. Vergleich von deutschen und neuseeländischen Milchviehbetrieben hinsichtlich Fütterung, Management und Tiergesundheit unter besonderer Berücksichtigung des Pansenstatus und der Pansenfunktion. Dissertation, LMU München, 2020.
    URL: https://edoc.ub.uni-muenchen.de/25961/1/Schweizer_Helen.pdf
    3. LFL Bayern – Schriftenreihe: Verhalten und Gesundheitsstatus von Kälbern in verschiedenen Haltungsverfahren (sensorbasierte Erfassung von Aktivität, Liegezeiten, Gesundheitsparametern).
    URL: https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/schriftenreihe/p_41284.pdf
    4. Rückenzentrum am Michel: Übersicht zu Vitamin-D-Mangel und Rückenschmerzen; relevante Grundlagen zu Knochen- und Muskelstoffwechsel auch für Großtiere übertragbar.
    URL: https://www.ruecken-zentrum.de/blog/2016/02/23/aktuelles-aus-der-wissenschaft/vitamin-d-2/

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • Mauke Pferd behandeln

    Mauke Pferd behandeln

    Mauke Pferd behandeln

    Mauke Pferd behandeln ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Mauke Pferd behandeln
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    Mauke beim Pferd – Wenn die Fesseln brennen wie ’ne Nordsee-Brandung

    Moin!
    Hier ist Marco, der Knochenbrecher aus Ostfriesland. Heute geht’s um Mauke – dieses fiese Ekzem, das unseren Pferden die Fesseln zerfrisst wie ’n Sturm die Deiche. Ich kenn das Problem: Mein Friesenwallach hatte mal ’ne Phase, da sah seine Fesselbeuge aus, als hätte jemand mit ’m Schleifpapier drübergegangen. Und glaub mir, das juckt nicht nur – das brennt wie Hölle.


    Das Problem: Warum kriegt mein Pferd Mauke?

    Mauke Pferd behandeln

    Mauke ist kein Zufall, sondern ’n Warnsignal. Die Haut in der Fesselbeuge ist dünn, ständig nass (Matsch, Regen, Schweiß) und voller Bakterien, Pilze oder Milben. Wenn dann noch Faktoren wie Fesselbehang (ja, ihr Friesen- und Tinker-Besitzer, ich seh euch!), Nährstoffmangel (Zink, Mangan) oder schlechte Haltung (Dauer-Matsch, dreckige Einstreu) dazukommen, ist das wie ’n offenes Buffet für Keime.

    Die Stadien – von „Ach, nur ’n bisschen schuppig“ bis „Heilige Scheiße, das blutet!“
    1. Stadium 1 (trockene Mauke): Schuppige Haut, juckt wie verrückt. Dein Pferd stampft mit den Hufen oder scheuert sich die Beine wund.
    2. Stadium 2 (nässende Mauke): Jetzt wird’s eklig. Die Haut ist rot, nässt, bildet Krusten – und stinkt manchmal wie ’n alter Fischkutter.
    3. Fortgeschritten: Die Haut wird dick wie Leder, es bilden sich Falten, und im schlimmsten Fall kriegt dein Pferd chronisches Lymphödem (CPL) – dann wird’s richtig hart.

    Wer ist besonders gefährdet?
    Kaltblüter & schwere Rassen (Friesen, Tinker, Shires – ihr wisst, warum)
    Pferde mit hellem Fell (weniger Pigment = anfälliger)
    Pferde mit Fesselbehang (Matsch und Feuchtigkeit bleiben hängen wie ’n nasser Lappen)
    Pferde mit Zinkmangel (Zink ist wie ’n Schutzschild für die Haut)


    Die Lösung: Mauke bekämpfen – aber richtig!

    Hier kommt mein 3-Punkte-Plan, damit dein Pferd wieder gesunde Fesseln kriegt. Wichtig: Das ist kein Tierarzt-Ersatz, aber Hilfe zur Selbsthilfe!

    1. Ursache killen – Haltung & Hygiene

    • Matsch ade! Kein Pferd sollte im Dauer-Schlamm stehen. Wenn dein Paddock aussieht wie ’n Sumpf, mach was dagegen:
    • Drainage (Sand, Kies, Gummimatten)
    • Tägliches Abspritzen (aber nicht mit kaltem Wasser – das reizt die Haut noch mehr!)
    • Fesselbehang kürzen (ja, auch wenn’s wehtut – weniger Haare = weniger Feuchtigkeitsfalle)
    • Stallhygiene: Mist raus, frische Einstreu rein. Kein Ammoniak-Gestank – das reizt die Haut zusätzlich.

    2. Lokale Behandlung – Reinigen & Desinfizieren

    • Krusten entfernen – aber sanft!
    • Weiche die Krusten mit lauwarmem Wasser oder Kamillentee ein (nicht abreißen, sonst blutet’s!).
    • Danach trockentupfen (kein Rubbeln!).
    • Desinfizieren:
    • Calendula-Tinktur (wirkt entzündungshemmend)
    • Zinksalbe (schützt die Haut, aber nicht bei nässender Mauke!)
    • Bei Bakterien: Octenisept oder Betaisodona (aber nicht dauerhaft – Resistenzen drohen!)
    • Bei Pilzen: Teebaumöl (verdünnt!) oder antimykotische Salben (z. B. Canesten)
    • Keine Hausmittel-Märchen!
    • Kein Melkfett (verschlimmert alles!)
    • Kein Babyöl (verstopft die Poren)
    • Kein Alkohol (brennt wie Feuer!)

    3. Systemisch unterstützen – Fütterung & Immunsystem

    • Zink & Mangan checken!
    • Blutbild machen lassen (Zinkmangel ist oft der Auslöser).
    • Zink supplementieren (z. B. Zinkchelat oder Bierhefe).
    • Leber entlasten (Mariendistel, Artischocke – die Leber ist der Filter, und wenn die spinnt, spinnt die Haut mit).
    • Immunsystem stärken:
    • Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Fischöl)
    • Probiotika (gesunder Darm = gesunde Haut)
    • Bei CPL (chronisches Lymphödem):
    • Fütterungsumstellung (weniger Eiweiß, mehr Selen, Vitamin E)
    • Bewegung (Lymphfluss anregen – aber kein Dauerstress!)

    Wann zum Tierarzt?

    • Wenn die Mauke nicht besser wird nach 1–2 Wochen.
    • Wenn dein Pferd Fieber hat oder lahmt (könnte auf ’ne tiefe Infektion hindeuten).
    • Wenn du offene Wunden oder starke Schwellungen siehst.
    • Wenn du Milben vermutest (dann brauchst du spezielle Mittel wie Ivermectin).

    Fazit: Mauke ist kein Todesurteil – aber ’ne Warnung!

    Mauke ist wie ’n Warnblinker: Dein Pferd sagt dir, dass irgendwas nicht stimmt. Ob’s die Haltung, die Fütterung oder ’ne versteckte Infektion ist – du musst der Sache auf den Grund gehen.

    Mein Rat an dich:
    1. Haltung checken (kein Matsch, saubere Einstreu).
    2. Fesselbehang kürzen (ja, auch wenn’s wehtut).
    3. Lokal behandeln (sanft reinigen, desinfizieren, schützen).
    4. Fütterung anpassen (Zink, Leber, Immunsystem).
    5. Nicht aufgeben! Mauke kann hartnäckig sein, aber mit Geduld kriegst du das in den Griff.

    Und denk dran: Ein gesundes Pferd hat keine Mauke. Wenn’s doch passiert, ist das kein Weltuntergang – aber ’n Weckruf. Also: Ärmel hochkrempeln, durchhalten und deinem Pferd die Fesseln retten!

    Bis zum nächsten Mal – und pass auf, dass dein Pferd nicht im Matsch versinkt!
    Marco, der Knochenbrecher 🐴💪

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  • Lamm Lahmheit nach Stallunfall

    Lamm Lahmheit nach Stallunfall

    Lamm Lahmheit nach Stallunfall

    Lamm lahmt Stallunfall ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Lamm lahmt nach Stallunfall? Das kannst du tun!

    Moin!

    Lamm lahmt Stallunfall

    Dein kleines Lamm hat sich im Stall verletzt und lahmt jetzt? Das ist leider keine Seltenheit und kann einem echt Sorgen machen. Gerade die Lütten sind manchmal etwas ungeschickt oder kriegen unabsichtlich einen Stoß ab.

    Wenn das Lamm hinkt: Was ist passiert?

    Bei jungen Lämmern, die nach einem Stallunfall lahmen – sei es durch Stolpern, einen Tritt von einem älteren Tier oder weil sie irgendwo blöd gefallen sind – da steckt oft eine traumatische Ursache dahinter. Das sind also mechanische Verletzungen, wie Knochenbrüche oder ordentliche Prellungen. Ganz anders als die Moderhinke, die man eher bei den erwachsenen Schafen sieht und die meist infektiös ist. Bei den kleinen Rackern reagieren die Knochen und Gelenke empfindlicher auf so einen Rempler.

    Worauf du achten musst: Das Lamm läuft akut lahm, hebt vielleicht ein Bein, tritt unsicher oder stelzend auf und entlastet die betroffene Extremität, weil es Schmerzen hat. Wenn’s ganz dicke kommt und es sich um einen Bruch handelt, siehst du vielleicht auch eine Schwellung oder Deformation. Dann kann es sein, dass das Lamm gar nicht mehr richtig aufstehen kann oder in einer unnormalen Position liegt. Manchmal zucken auch die Muskeln oder alles ist steif, wenn Nerven oder Gelenke was abbekommen haben. Wenn das länger geht, kann das sogar das Wachstum beeinträchtigen.

    Was du jetzt tun kannst: Erste Hilfe und Impulse

    Wenn du sowas siehst, ist Schnelligkeit gefragt, mein Freund! Lass die Sache nicht schleifen, denn je früher du handelst, desto besser stehen die Chancen für dein Lamm.

    1. Ruhigstellen ist Gold wert: Bei Verdacht auf einen Bruch musst du das Bein so schnell wie möglich ruhigstellen. Denk an eine provisorische Schiene, damit nichts noch schlimmer wird. Das ist eine wichtige erste Maßnahme, bis der Tierarzt kommt.
    2. Schmerz und Infektion im Blick: Klar ist auch, dass das Lamm Schmerzen hat. Und bei offenen Wunden ist es wichtig, eine Infektion zu vermeiden. Der Tierarzt wird hier oft Schmerzmittel (wie Meloxicam) einsetzen und bei offenen Wunden Antibiotika geben. Das ist dann aber meistens Sache für den Profi.
    3. Ruhige Ecke schaffen: Sorge für eine ruhige Stallumgebung. Separiere das Lamm von den anderen, damit es ungestört ist und sich erholen kann. Weniger Stress, mehr Ruhe – das hilft bei der Heilung.
    4. Regelmäßige Kontrolle: Behalte das Lamm genau im Auge. Schau, ob es trinkt, frisst und wie sich die Lahmheit entwickelt.

    Ganz ehrlich, bei ganz schlimmen Verletzungen, wo nichts mehr zu machen ist, muss man manchmal auch schwere Entscheidungen treffen. Das ist nie schön, aber manchmal im Sinne des Tieres das Beste, um unnötiges Leid zu vermeiden. Generell gilt: Je früher du draufguckst und handelst, desto besser sind die Heilungschancen. Aber unbehandelte Brüche können leider schnell zum Tod führen oder schlimme Komplikationen verursachen.

    Fazit vom Knochenbrecher

    Also, siehst du ein lahmendes Lamm nach einem Stallunfall, dann pack die Sache an! Ich bin zwar der Knochenbrecher, aber kein Tierarzt. Meine Impulse sollen dir helfen, die Situation richtig einzuschätzen und die ersten wichtigen Schritte zu machen.

    Aber ganz wichtig: Ruf den Tierarzt! Der kann genau sagen, was los ist, eine sichere Diagnose stellen und die richtige Behandlung einleiten. Zusammen kriegen wir das wieder hin!

    Norddeutsche Grüße aus Ostfriesland, dein Marco

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    Lamm Lahmheit nach Stallunfall
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  • Kuh liegt fest nach Winterkalben

    Kuh liegt fest nach Winterkalben

    Kuh liegt fest nach Winterkalben

    Kuh liegt fest nach Kalbung ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Wenn die Kuh nach dem Winterkalben schlappmacht – Wat nu?

    Moin,

    Kuh liegt fest nach Kalbung

    Du kennst das bestimmt: Die Kuh hat gekalbt, der Winter hat uns noch fest im Griff, und dann liegt sie da, kommt nicht hoch. Das ist kein Spaß, weder für dich noch für die Kuh. Oft ist der Übeltäter ein Mangel an Kalzium im Blut, auch Milchfieber oder Gebärparese genannt. Aber pass auf, da spielt noch mehr rein: Phosphor- oder Magnesiummangel können auch eine Rolle spielen. Manchmal steckt auch eine Verletzung nach einer Schwergeburt dahinter, oder eine Blutvergiftung wie eine Euterentzündung.

    Die Kuh ist dann oft müde, schläfrig bis teilnahmslos, reagiert kaum auf Reize, die Beine fühlen sich kalt an und sie schafft es einfach nicht auf die Füße. Manchmal krampft sie sogar, das deutet dann eher auf Magnesiummangel hin. Und ganz wichtig im Winter: Die Kälte macht den Tieren zusätzlich zu schaffen. Bei Minustemperaturen liegen sie weniger (unter 8 Stunden am Tag!), meiden nasse, kalte Stellen. Das kostet sie unnötig Kraft, stört die Verdauung und sie verlieren Wärme. Alles Dinge, die die Muskeln schwach machen und das Festliegen begünstigen.

    Wat tun, wenn’s passiert ist? Deine Hilfe zur Selbsthilfe.

    So, was kannst du tun, wenn’s passiert ist und die Kuh liegt?
    Als erstes: Sorge dafür, dass sie es bequem hat. Weiche, trockene Einstreu ist Gold wert. Dreh die Kuh regelmäßig um (mindestens alle paar Stunden), damit sie keine Druckstellen oder Nervenschäden bekommt. Futter und Wasser müssen immer in Reichweite sein, ad libitum, ganz wichtig! Und wenn sie dann doch mal auf die Beine will, gib ihr eine helfende Hand, vielleicht auch mit Hilfsmitteln wie Fußfesseln zum ersten Aufstehen. Ein Tierarzt wird bei Kalziummangel eine Infusion geben, aber drumherum kannst du viel für die Kuh tun.

    Vorbeugen ist aber immer besser als Heilen, oder?
    Schon vor dem Kalben kannst du viel machen: Achte in der Trockenperiode auf eine geringe Kalziumzufuhr, damit der Körper lernt, Kalzium zu mobilisieren. Vitamin D3 vor der Geburt kann bei älteren Kühen oder bekannten Risikofällen helfen. Eine Fütterung mit einer anionischen Diät (DCAB-Fütterung) hilft der Kuh ebenfalls, Kalzium besser zu nutzen. Und schau, dass Magnesium und Natrium immer passen. Nach dem Kalben kann ein moderater Milchentzug helfen, den Kalziumabfluss zu steuern.

    Gerade im Winter ist das nochmal eine Nummer wichtiger: Wind- und Regenschutz, trockene, gut eingestreute Liegeflächen sind ein Muss, auch in Unterständen. Und denk dran, bei Kälte, besonders bei Wind und Nässe, brauchen die Kühe mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten – bis zu 120 MJ ME pro Tag. Da musst du die Fütterung anpassen, damit sie genug Power haben.

    Dein Fazit vom Knochenbrecher

    Eine Kuh, die festliegt, ist immer ein ernstes Thema und kein leichter Fall. Aber mit wachen Augen, schnellem Handeln und der richtigen Vorbeugung kannst du viel bewirken und deinen Tieren das Leben erleichtern. Beobachte deine Tiere gut, gerade wenn die kalte Jahreszeit zuschlägt. Dann bleiben deine Kühe fit und auf den Beinen!

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  • Kalb Husten kalter Stall

    Kalb Husten kalter Stall

    Kalb Husten kalter Stall

    Husten beim Kalb im kalten Stall? Packen wir’s an!

    Kalb hustet kalter Stall ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Moin,

    wenn dein Kalb hustet und der Stall kalt ist, dann klingeln bei mir gleich die Alarmglocken. Das ist nämlich so ein klassischer Fall, der uns in Ostfriesland immer wieder begegnet, und da kann ganz schnell die „Rindergrippe“, also die enzootische Bronchopneumonie, draus werden. Kurz gesagt: Die Atemwege sind dicht, und das kommt oft, wenn die kleinen Racker nicht nur mit Erregern zu kämpfen haben, sondern auch das Stallklima nicht passt. Sprich: Es ist kalt, zieht, feucht und die Luft ist einfach schlecht.

    Kalb hustet kalter Stall

    Wat is das Problem? Dein Kalb hustet und schnieft!

    Klar, Husten ist erstmal ein Symptom, kein Tierarzt muss dir das sagen. Aber in Kombination mit einem kalten, zugigen Stall ist das ein klares Risikoprofil. Feldstudien und jede Menge Erfahrung zeigen: Kälte, Zugluft, hohe Luftfeuchtigkeit und schlechte Luftführung sind Gift für die Kälber. Dazu kommen noch hohe Belegdichte, miese Stallhygiene, Stress beim Transport oder Umstallen und eine schlechte Biestmilchversorgung – alles Dinge, die das Immunsystem runterfahren.

    Gerade im Winter und in den Übergangszeiten, wenn es kalt und feucht wird, schlägt die Kälbergrippe gern zu. Viele denken ja, ein warmer Stall ist immer gut. Aber falsch gedacht! Wenn die Luft in einem Warmstall nicht ordentlich zirkuliert und voller Keime ist, sind die Kälber oft anfälliger als in einem gut geplanten Außenklimastall oder Einzeliglu mit viel Frischluft. Aber auch hier gilt: Die kleinen müssen trocken und dick eingestreut liegen, damit sie sich wohlfühlen. Kalte, feuchte Ecken oder direkt an der Außenwand angebunden, das erhöht das Risiko für Atemwegserkrankungen deutlich. Die optimale Temperatur für junge Kälber liegt eigentlich bei 15-25 °C, aber mit passender Einstreu und Fütterung können sie sich auch an kältere Bedingungen anpassen.

    Worauf du achten musst, wenn dein Kalb hustet:

    • Husten ist klar, kann trocken oder feucht sein.
    • Nasenausfluss, von wässrig bis richtig schleimig-eitrig.
    • Atemfrequenz erhöht, manchmal richtig angestrengt oder geräuschvoll.
    • Fieber (alles über 39,5 °C ist zu viel).
    • Manchmal strecken sie den Kopf-Hals-Bereich oder pumpen mit den Flanken, wenn sie Atemnot haben.
    • Allgemein geht’s ihnen nicht gut: Sie sind matt, saufen oder fressen weniger und nehmen schlechter zu.

    Hören wir uns doch mal die Lunge an, wenn wir nur könnten! Aber dafür sind die Tierärzte da. Husten alleine kann vieles sein, deshalb ist es wichtig, dass der Profi da draufschaut und auch Parasiten oder andere Infektionen ausschließt.

    Was du jetzt tun kannst – Hilfe zur Selbsthilfe!

    Als Knochenbrecher gebe ich dir keine Medikamente, dafür ist der Tierarzt zuständig. Aber ich kann dir sagen, wie du die besten Voraussetzungen schaffst, damit die Medizin auch wirkt und es deinem Kalb schnell besser geht. Denn ohne deine Mithilfe bei den Haltungsbedingungen ist der Rückfall fast vorprogrammiert!

    1. Ruf sofort deinen Tierarzt an! Das ist das Allerwichtigste. Er muss das Kalb untersuchen, Fieber messen, die Lunge abhören und den Schweregrad beurteilen. Er wird dann entscheiden, ob Antibiotika, Entzündungshemmer oder andere Mittel nötig sind.
    2. Raus aus der Zugluft, rein in die Gemütlichkeit: Bis der Tierarzt da ist, bring dein hustendes Kalb in eine zugfreie, aber gut belüftete Bucht. Und jetzt kommt der Knackpunkt: Einstreu, Einstreu, Einstreu! Eine dicke, trockene Strohmatratze ist das A und O. Das Kalb soll sich richtig reinlegen können, wie in ein Nest. Stell dir vor, du liegst auf ’ner kalten Steinplatte – das ist auch nix für dich!
    3. Energie und Flüssigkeit: Stell sicher, dass dein Kalb genug Milch oder Tränke bekommt, dazu frisches Wasser. Wenn sie Fieber haben und nicht fressen wollen, brauchen sie extra Unterstützung.
    4. Kontrolle ist besser: Beobachte auch die anderen Kälber im Stall. Hat noch jemand Husten, Fieber oder Nasenausfluss? Frühzeitig handeln kann Schlimmeres verhindern.

    Und für die Zukunft – damit es gar nicht erst so weit kommt:

    • Stallklima im Griff: Reduziere Zugluft und Feuchtigkeit, aber sorge gleichzeitig für ordentlich Frischluft. Keine stehende, verbrauchte Luft, aber auch keine kalten Windzüge direkt auf die Tiere!
    • Trockene Liegeflächen: Das habe ich schon gesagt, kann man aber nicht oft genug betonen. Trockenes, dickes Stroh hilft den Kälbern, ihre Körpertemperatur zu halten.
    • Kalte Ecken meiden: Kälber haben nichts an kalten, feuchten Außenwänden oder auf kalten Betonböden ohne ordentliche Einstreu verloren.
    • Weniger ist mehr: Senk die Bestandsdichte. „Crowding“, also zu viele Kälber auf zu engem Raum, erhöht den Infektionsdruck enorm. Trenn Gruppen nach Alter und Gesundheitsstatus.
    • Hygiene, Hygiene, Hygiene: Regelmäßig entmisten, trockene Liegeflächen, Tränke und Futter sauber halten. Das reduziert die Keimbelastung.
    • Biestmilch ist Gold wert: Eine gute Biestmilchversorgung in den ersten Stunden nach der Geburt ist entscheidend für das Immunsystem. Menge, Qualität und der Zeitpunkt der Verabreichung müssen passen.
    • Stress runterfahren: Jede Umstallung, jeder Transport, jedes Mischen fremder Herkunft ist Stress. Minimier das, wo es geht.

    Wenn dein Tierarzt Medikamente gibt, dann ist das nur ein Teil der Lösung. Ohne dass du das Drumherum in den Griff kriegst, kommt das Problem immer wieder. Im Zweifel kann dein Tierarzt auch einen Managementplan für deinen Bestand aufstellen oder über Impfungen sprechen, falls das Problem immer wieder auftaucht.

    Du siehst, du bist nicht hilflos. Du hast eine Menge in der Hand, um deinen Kälbern zu helfen und sie gesund zu halten. Pack es an!

    Dein Marco Tjaden, der Knochenbrecher aus Ostfriesland.

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  • Hund Zecken entfernen

    Hund Zecken entfernen

    Hund Zecken entfernen

    Hund Zecken entfernen ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Hund Zecken entfernen
    Foto von Oscar Sutton auf Unsplash
    Foto von Tonia Kraakman auf Unsplash

    Zecken beim Hund entfernen – so machst du’s richtig!

    Moin!
    Dein Hund hat eine Zecke? Keine Panik – aber auch kein Rumgeeier! Je schneller und sauberer du die Biester rausbekommst, desto geringer ist das Risiko, dass dein Vierbeiner sich was Ernstes einfängt. Borreliose, Anaplasmose oder gar Babesiose – das sind keine Kleinigkeiten. Hier kommt die wissenschaftlich abgesicherte Anleitung, wie du Zecken sicher entfernst, worauf du achten musst und wann du zum Tierarzt solltest.


    Das Problem: Warum Zecken beim Hund gefährlich sind

    Hund Zecken entfernen

    Zecken sind nicht nur eklig, sie können Krankheitserreger übertragen, die deinem Hund richtig zusetzen. Die wichtigsten:

    • Borreliose: Fieber, Lahmheit, geschwollene Gelenke – kann chronisch werden.
    • Anaplasmose: Apathie, Blutungsneigung, Gelenkschmerzen.
    • Babesiose (in manchen Regionen): Hohes Fieber, Schwäche, gelbe Schleimhäute – kann tödlich enden.

    Wichtig: Die meisten Erreger werden erst nach mehreren Stunden übertragen. Heißt: Je schneller du die Zecke rausmachst, desto besser!

    Und nein, du musst nicht gleich in Panik verfallen, wenn du eine findest. Aber du solltest richtig handeln – und das geht so:


    Die Lösung: Zecken richtig entfernen – Schritt für Schritt

    1. Das richtige Werkzeug

    Vergiss Öl, Kleber oder Feuerzeuge – das macht alles nur schlimmer! Nimm stattdessen:
    Zeckenzange (am besten mit spitzer Spitze)
    Zeckenhaken (V-förmig, z. B. von O’Tom)
    Zeckenkarte (praktisch für unterwegs)
    Spitze Pinzette (wenn nichts anderes da ist)

    Warum? Weil diese Werkzeuge die Zecke hautnah greifen und verhindern, dass du ihren Körper quetschst. Quetschen = mehr Speichel = mehr Erreger-Risiko.

    2. Zecke freilegen & greifen

    • Fell scheiteln, damit du die Zecke gut siehst.
    • Werkzeug direkt an der Haut ansetzen – nicht am dicken Hinterleib!
    • Mundwerkzeuge (den „Kopf“) fassen, nicht den Körper.

    3. Rausziehen – aber richtig!

    • Langsam und gleichmäßig ziehen – kein Ruck, kein Zerren!
    • Leicht drehen (links oder rechts, egal) kann helfen, aber nicht wie bei einer Schraube – Zecken haben kein Gewinde!
    • Geduld haben – manchmal braucht es 20–30 Sekunden, bis sie loslässt.

    Wichtig: Wenn du ziehst und die Zecke reißt, nicht aufregen. Meist bleibt nur ein winziges Stückchen zurück, das der Körper selbst abstößt. Aber: Kontrollieren, ob die Einstichstelle sauber ist!

    4. Nach der Entfernung

    • Einstichstelle desinfizieren (z. B. mit Betaisodona oder Octenisept – aber nicht mit Alkohol, der brennt wie Hölle!).
    • Zecke entsorgen – zerdrücken (mit einem Stein oder in Klopapier), in Alkohol legen oder in die Toilette spülen (aber nicht lebendig!).
    • Hund beobachten – wenn er in den nächsten Tagen Fieber, Lahmheit oder Apathie zeigt, ab zum Tierarzt!

    Fazit: Schnell, sauber, sicher – so geht’s!

    Zecken entfernen ist kein Hexenwerk, aber es kommt auf die richtige Technik an. Nicht quetschen, nicht ruckeln, nicht mit Hausmitteln rumdoktern – sonst machst du’s nur schlimmer.

    Merksatz:
    Schnell raus = weniger Erreger-Risiko.
    Hautnah greifen = weniger Quetschgefahr.
    Langsam ziehen = weniger Reste in der Haut.
    Beobachten = früh handeln, wenn was nicht stimmt.

    Und falls du unsicher bist oder die Zecke schon tagelang dranhängt: Ab zum Tierarzt! Lieber einmal zu viel nachfragen als zu wenig.

    Pro-Tipp: Such deinen Hund nach jedem Spaziergang ab – besonders an Ohren, Achseln, zwischen den Zehen und am Bauch. Je früher du die Zecke findest, desto besser!

    Bleib wachsam, aber entspannt – und lass dich nicht von den Biestern kirre machen! 🐕💪

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  • OPC aus Taubenkernmehl für Pferde und Hunde – Was wirklich hilft

    OPC aus Taubenkernmehl für Pferde und Hunde – Was wirklich hilft

    Moin!

    Ich bin Marco Tjaden, Knochenbrecher aus Ostfriesland. Ich behandle Tiere seit Jahren manuell – Pferde, Hunde, alles was vier Beine hat und klemmt. Und ich werde oft gefragt: „Marco, was hältst du von OPC aus Taubenkernmehl? Soll ich das meinem Tier geben?“

    Meine Antwort: Kommt drauf an. Und vor allem: Wie dosierst du?

    Ich verkaufe kein OPC. Ich habe kein Produkt im Sortiment. Ich teile hier meine Erfahrungen aus der Praxis – was funktioniert, was die Studien sagen, und wo du aufpassen musst. Ehrlich, direkt, ohne Marketing-Glibber.

    Was ist OPC überhaupt?

    OPC steht für oligomere Proanthocyanidine. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem in Traubenkernen vorkommen, aber auch in Apfelkernen, Pinienrinde oder Kakao. OPC gehört zur großen Familie der Flavonoide und wirkt im Körper als Antioxidans.

    Was macht ein Antioxidans? Es fängt freie Radikale ab – also diese aggressiven Sauerstoffverbindungen, die bei Stoffwechselprozessen entstehen und Zellen schädigen können. Zu viele freie Radikale bedeuten oxidativen Stress. Und oxidativer Stress bedeutet: Entzündungen, schnellere Alterung, schlechtere Regeneration.

    Die Forschung zu OPC läuft seit den 1950er-Jahren, vorangetrieben von Prof. Jacques Masquelier in Frankreich. Die meisten Studien sind Humanstudien – aber die pharmakologischen Mechanismen wirken auf zellulärer Ebene. Das heißt: Was beim Menschen funktioniert, gilt oft auch für andere Säugetiere. Hund, Pferd, Mensch – same same, but different.

    Pferde: OPC als Unterstützung für Faszien und Regeneration

    Pferde sind Bewegungstiere. Ihr gesamter Apparat – Muskeln, Sehnen, Bänder, Faszien – ist auf geschmeidige Funktion ausgelegt. Faszien sind die bindegewebigen Hüllen, die jeden Muskel umgeben und den ganzen Körper wie ein Netz durchziehen. Wenn Faszien verkleben, verdichten oder sich entzünden, wird das Pferd steif, unwillig oder zeigt Lahmheiten ohne klaren Befund.

    Genau hier kann OPC unterstützen.

    Faszien-Schutz: Ein plausibler Mechanismus

    Faszien bestehen hauptsächlich aus Kollagen und Elastin – zwei Proteine, die für Stabilität und Elastizität sorgen. Es gibt Enzyme im Körper, die diese Proteine abbauen: Kollagenase und Elastase. Bei chronischer Belastung, Entzündungen oder oxidativem Stress werden diese Enzyme überaktiv – die Faszien verlieren ihre Struktur.

    Die Theorie: OPC könnte Kollagenase und Elastase hemmen. Es würde also wie ein „Wächter“ des Kollagens wirken. Für Pferde mit Faszienverklebungen oder nach manueller Therapie bedeutet das: OPC könnte helfen, die neu gewonnene Beweglichkeit länger zu erhalten.
    Aber: Dieser Mechanismus ist plausibel, aber nicht abschließend bewiesen am lebenden Pferd. In vitro-Studien und Zellkultur-Experimente deuten darauf hin. Mehr nicht. Ich formuliere das hier bewusst vorsichtig – weil ich keine Heilsversprechen mache.

    Antioxidative Wirkung: Gut belegt

    Hier wird die Datenlage solider. OPC zeigt in zahlreichen Studien eine starke antioxidative Wirkung. Es neutralisiert freie Radikale, bevor sie Zellmembranen schädigen können.

    Für Pferde im Training, ältere Tiere oder solche mit chronischen Beschwerden kann das die Regeneration unterstützen. Besonders nach intensiver Arbeit oder manueller Behandlung – also genau dann, wenn der Körper Reparaturprozesse fährt – kann antioxidativer Schutz helfen.

    Entzündungshemmung: Langfristige Unterstützung

    OPC zeigt entzündungshemmende Eigenschaften. Es hemmt die Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen wie TNF-alpha und bestimmten Interleukinen. Wichtig: OPC ist kein Schmerzmittel und ersetzt keine akute Therapie bei Lahmheit oder Verletzung.

    Aber es kann chronische, „schleichende“ Entzündungsprozesse im Bindegewebe mildern – genau die Art von Problemen, die ich als Knochenbrecher oft behandle. Steife Pferde, die „einfach nicht geschmeidig werden“. Da kann OPC ein Baustein sein.

    Synergie mit der Knochenbrecher-Behandlung

    Wenn ich ein Pferd behandle, löse ich Blockaden, mobilisiere Gelenke, bringe die Faszien zum Gleiten. Aber die Behandlung ist nur der „Reset-Knopf“. Was danach kommt, entscheidet über den Langzeiterfolg.

    OPC kann hier ideal unterstützen:

    • Es verbessert das Gewebemilieu durch antioxidativen Schutz
    • Es könnte das neu mobilisierte Bindegewebe vor vorzeitigem Abbau schützen
    • Es unterstützt die Regeneration in den kritischen 48 Stunden nach der Behandlung

    Denk dran: Die Behandlung ist die eine Seite. Die Nachsorge – Bewegung, passende Ausrüstung, Fütterung – ist die andere. OPC kann ein Baustein in diesem Gesamtpaket sein. Kein Wundermittel. Ein Baustein.

    Dosierung für Pferde (studienbasiert)

    Hier gibt es eine konkrete Studie: Davies et al., 2009 untersuchte die Fütterung von Traubenkernextrakt an Rennpferde.

    Ergebnis: Bis 150 mg Traubenkernextrakt pro kg Körpergewicht waren sicher und zeigten positive Effekte auf die Hinterdarm-Fermentation.
    Praktische Empfehlung:

    • 100–150 mg Taubenkernmehl pro kg Körpergewicht täglich
    • Für ein 500 kg Pferd also etwa 50–75 g pro Tag

    Wichtig:

    • Langsam anfüttern (über 1–2 Wochen steigern)
    • Hochwertige Qualität wählen (kaltgepresst, ohne Zusätze)
    • Nicht als Ersatz für tierärztliche Behandlung verstehen

    Hunde: Taubenkernmehl ist SICHER – aber dosiere richtig

    Jetzt kommt der Teil, bei dem ich im Originalartikel falsch lag. Und ich korrigiere das hier offen.

    Die alte Warnung: „Taubenkernmehl ist giftig für Hunde – Finger weg!“
    Die Wahrheit: Taubenkernmehl ist bei richtiger Dosierung NICHT giftig für Hunde.

    Der entscheidende Unterschied: Weinsäure

    Seit 2022/2023 weiß man, was Trauben und Rosinen für Hunde giftig macht: Weinsäure (Tartaric Acid). Diese organische Säure befindet sich hauptsächlich im Fruchtfleisch der Traube. Hunde können Weinsäure schlecht ausscheiden – sie akkumuliert in den Nierentubuluszellen und kann akutes Nierenversagen auslösen.

    Aber: Taubenkernmehl wird aus den Kernen gewonnen, nicht aus dem Fruchtfleisch. Bei der Verarbeitung (Trocknung, Mahlung, Extraktion) wird Weinsäure entfernt oder stark reduziert.
    Cornell University Veterinary Medicine schreibt dazu:
    > „Products such as grape juice, jelly, leaves, grape seed oil and wine have not been associated with toxicosis, likely because processing removes or reduces tartaric acid.“
    Das bedeutet:

    • Ganze Trauben/Rosinen = TOXISCH für Hunde (Weinsäure im Fruchtfleisch)
    • Taubenkernmehl (verarbeitet) = SICHER bei korrekter Dosierung (keine relevante Weinsäure)

    Studien belegen Sicherheit

    Es gibt mehrere Studien zur Sicherheit von Traubenkernextrakt bei Hunden:

    EFSA-Gutachten 2021 prüfte Trockenextrakt aus Traubenkernen als Futterzusatz für Hunde. In den geprüften Studien (Martineau et al., 2016; Fragua et al., 2017) zeigten sich keine unerwünschten klinischen Zeichen bei Dosierungen bis 40 mg/kg Körpergewicht über 24 Wochen.
    Praxis-Empfehlung von Tierärzten und PTA:

    • 1 g Taubenkernmehl pro kg Körpergewicht täglich

    Wichtig: Das bezieht sich auf das Mehl, nicht auf den OPC-Wirkstoff. In 100 g Taubenkernmehl sind etwa 11.000 mg OPC enthalten. Die Dosierung ist also großzügig, aber sicher.
    Beispiele:

    • Kleiner Hund (5 kg): 5 g Taubenkernmehl/Tag
    • Mittlerer Hund (15 kg): 15 g/Tag
    • Großer Hund (30 kg): 30 g/Tag

    Wann du trotzdem aufpassen solltest

    Auch wenn Taubenkernmehl sicher ist – es gibt Situationen, wo Vorsicht gilt:

    • Vorerkrankungen der Niere: Bei Hunden mit bekannten Nierenproblemen solltest du vor der Gabe mit deinem Tierarzt sprechen. Nicht, weil OPC giftig wäre – sondern weil du bei vorgeschädigten Nieren jedes Supplement kritisch prüfen solltest.
    • Welpen und sehr alte Hunde: Hier ist der Stoffwechsel anders. Langsam anfüttern, beobachten.
    • Qualität matters: Kauf kein No-Name-Pulver von zweifelhaften Quellen. Achte auf reine Ware ohne Zusätze, idealerweise aus kontrollierter Produktion.

    Meine Erfahrung aus der Praxis

    Ich empfehle OPC aus Taubenkernmehl inzwischen auch für Hunde – besonders bei:

    • Älteren Hunden mit Gelenkproblemen
    • Hunden nach Operationen oder Verletzungen (Regenerations-Support)
    • Aktiven Hunden (Sport, Agility, Arbeit)

    Die Patienten sind sehr zufrieden. Die Besitzer berichten von besserer Beweglichkeit, schnellerer Erholung nach Belastung. Ist das der Placebo-Effekt? Kann sein. Aber ich sehe auch die Blutwerte, die Gelenkfunktion, die Bewegungsmuster. Und die stimmen.

    Was OPC nicht kann – und was schon

    Ich mache hier keine Heilsversprechen. OPC ist kein Wundermittel. Aber es ist ein sinnvolles Supplement – wenn du es richtig einsetzt.

    OPC kann:

    • Oxidativen Stress reduzieren (gut belegt)
    • Entzündungsprozesse mildern (gut belegt)
    • Die Regeneration nach Belastung unterstützen (plausibel, Praxis bestätigt)
    • Faszien-Gesundheit unterstützen (plausibler Mechanismus)

    OPC kann nicht:

    • Akute Lahmheiten heilen
    • Tierärztliche Behandlung ersetzen
    • Falsche Haltung, Fütterung oder Training ausbügeln

    Denk immer im Gesamtpaket. OPC ist die Kirsche auf dem Kuchen – nicht der Kuchen selbst.

    Fazit: Sinnvoll für beide – wenn du es richtig machst

    OPC aus Taubenkernmehl kann für Pferde und Hunde eine sinnvolle Ergänzung sein. Die Wirkmechanismen sind plausibel, die Sicherheitsdaten bei korrekter Dosierung sind gut.

    Für Pferde: 100–150 mg/kg täglich, studienbasiert. Besonders sinnvoll bei Faszienproblemen, nach manueller Therapie, bei oxidativem Stress.
    Für Hunde: 1 g Taubenkernmehl pro kg Körpergewicht täglich. Sicher bei verarbeiteten Produkten, keine Weinsäure-Problematik.
    Wichtig: Kauf hochwertige Ware, fütter langsam an, und erwarte keine Wunder. OPC unterstützt – es ersetzt nichts.

    Über mich

    Ich bin Marco Tjaden, Knochenbrecher aus Ostfriesland. Ich behandle Tiere manuell – Pferde, Hunde, alles was klemmt. Ich verkaufe keine Produkte. Ich teile, was funktioniert. Wenn du Fragen hast oder einen Termin brauchst: knochenbrecher.de.

    Moin und bis bald,
    Marco „Knochenbrecher“ Tjaden


    🛒 Taubenkernmehl kaufen – meine Empfehlung

    Ich verwende Taubenkernmehl seit Jahren erfolgreich in meiner Praxis. Achte auf kaltgepresstes, reines Produkt ohne Zusätze.

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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