Kategorie: Hufgesundheit

  • Sommerekzem beim Pferd — Ursachen, Behandlung und Vorbeugung

    Sommerekzem beim Pferd — Ursachen, Behandlung und Vorbeugung


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    meta_description: „Alles über Sommerekzem beim Pferd: Ursachen erkennen, wirksame Behandlung und vorbeugende Maßnahmen für gesunde Pferdehaut.“


    Sommerekzem Pferd — Behandlung
    Foto von Helena Lopes auf Unsplash

    Sommerekzem beim Pferd — Ursachen, Behandlung und Vorbeugung

    Der Frühling lockt mit warmen Sonnenstrahlen und saftigen Weiden — doch für viele Pferdebesitzer beginnt mit der schönen Jahreszeit auch eine sorgenvolle Zeit. Wenn Ihr Pferd unruhig wird, sich scheuert und die Haut irritiert ist, könnte Sommerekzem die Ursache sein.

    Was ist Sommerekzem?

    Sommerekzem Pferd behandeln

    Sommerekzem ist eine allergische Hautreaktion, ausgelöst durch den Speichel von Gnitzen (Culicoides-Mücken). Bis zu 60% aller Pferde in einigen Regionen sind betroffen, und der Verlauf ist chronisch. Das Immunsystem reagiert übersensibel auf Proteine im Gnitzen-Speichel — nicht auf die Mücken selbst.

    Symptome

    • Heftiger Juckreiz mit starkem Scheuern
    • Haarausfall an Mähnenkamm, Schweifwurzel und Rücken
    • Hautveränderungen: Rötungen, nässende Ekzeme, Krustenbildung
    • Saison: April bis September, Hauptzeit Mai bis August
    • Sekundärinfektionen durch offene Hautstellen möglich

    Ursachen — Was die Wissenschaft sagt

    Primäre Ursache

    • Typ-I-Allergie auf Culicoides-Speichel (wissenschaftlich gesichert)
    • Genetische Prädisposition: Islandpferde, Fjordinge und andere nordische Rassen sind anfälliger — ELA Class II Region (MHC auf Chromosom 20) signifikant assoziiert (Andersson et al. 2012)
    • Heritabilität: 0,16 bis 0,27 in verschiedenen Rassen (Shrestha et al. 2015)

    Modulatierende Faktoren (keine Ursache, aber Einfluss auf Schweregrad)

    • Fütterung: Eiweiß- oder zuckerreiche Ernährung kann das Immunsystem belasten und Symptome verstärken — ist aber nicht die Ursache der Allergie
    • Stress und Umwelteinflüsse: Können die Symptomintensität beeinflussen

    Nicht wissenschaftlich belegt

    • „Leaky Gut-Syndrom“: In der Pferde-Dermatologie gibt es keine Evidenz für einen Zusammenhang mit Sommerekzem (PubMed: 0 Treffer für „leaky gut horse summer eczema“)

    Behandlung — Evidenzbasierte vs. alternative Methoden

    ✅ Wissenschaftlich abgesicherte Behandlungen

    Methode Evidenzlage Anwendung
    Kühlende Lotionen & Aloe Vera Plausibler Wirkmechanismus Linderung von Juckreiz und Entzündung
    Antihistaminika Klinisch erprobt, begrenzte Wirksamkeit als Monotherapie Systemische Behandlung bei akuten Schüben
    Kortikosteroide (Prednisolon) Gut belegt — wirksamste symptomatische Behandlung Kurzfristig im Akutfall: 1-2 mg/kg oral, dann auf niedrigste Dosis reduzieren (tierärztliche Absprache)
    Hyposensibilisierung Evidenzbasiert — neue Studien mit rekombinanten Allergenen Langfristige Desensibilisierung: 67% Erfolg Jahr 1, 89% Jahr 2 (Bracher et al. 2024)
    Omega-3-Fettsäuren (Leinöl) Belegt — nachweisliche Linderung der Hautsymptome Nachweisliche Linderung der Hautsymptome

    ⚠️ Komplementäre Methoden ohne gesicherte Evidenz

    Methode Evidenzlage Hinweis
    Essigwasser (1:10) Kühl-Effekt plausibel Antiseptische Wirkung möglich, keine antihistamine Wirkung belegt
    Homöopathie (Apis D6, Sulphur D12) Keine RCTs, keine Evidenz (NHMRC 2015) Wird von manchen Besitzern ergänzend eingesetzt — wissenschaftlicher Nachweis fehlt
    Akupunktur Nur Fallberichte (n=15) Keine RCTs → komplementär, ohne gesicherte Evidenz
    Kräuter (Brennnessel, Mariendistel, Hufblatt) Traditionelle Anwendung Keine klinische Evidenz → traditionell, nicht evidenzbasiert

    Kosten der Hyposensibilisierung (korrigiert)

    Die Hyposensibilisierung ist eine langfristige Investition in die Gesundheit Ihres Pferdes:

    • Allergietest: 300–500 €
    • Behandlung: 800–2.500 €
    • Gesamtkosten: 1.500–3.000 € (realistisch)

    Vorbeugung — Das können Sie tun

    Mechanischer Schutz (höchste Evidenz)

    • Ekzemerdecke: 150–400 € — effektivste Maßnahme
    • Decke ab März anlegen, bevor die Gnitzen-Saison beginnt
    • Gnitzen sind dämmerungsaktiv → Pferde morgens und abends im Stall halten

    Umweltmanagement

    • Lüfter im Stall: Gnitzen sind schwache Flieger, Luftbewegung reduziert Befall
    • Repellents: Teebaumöl, Neem, Citronella — Wirkung variiert, regelmäßige Anwendung nötig

    Kosten-Übersicht

    Position Kosten Hinweis
    Ekzemerdecke 150–400 € Einmalig, mehrjährige Nutzung
    Pflegeprodukte 50–150 €/Saison Lotionen, Öle, Shampoos
    Tierarzt-Untersuchung 80–200 € Erst-Diagnose, Akut-Behandlung
    Hyposensibilisierung 1.500–3.000 € Komplette Behandlung (Test + Therapie)
    Omega-3-Supplemente 30–80 €/Saison Nachweislich wirksam

    Fazit

    Sommerekzem beim Pferd ist eine ernste, chronische Allergie, die Ihre Pferde stark belasten kann. Die einzige gesicherte Ursache ist die Reaktion auf Culicoides-Speichel. Während mechanischer Schutz (Ekzemerdecke) und evidenzbasierte Behandlungen (Omega-3, Antihistaminika, Hyposensibilisierung, Kortikosteroide) nachweislich helfen, sollten alternative Methoden wie Homöopathie oder Kräuter klar als nicht-evidenzbasiert eingeordnet werden.

    Eine transparente Aufklärung über die Evidenzlage hilft Ihnen, fundierte Entscheidungen für Ihr Pferd zu treffen — ohne falsche Hoffnungen, aber mit Respekt für verschiedene Ansätze.

    Wissenschaftliche Quellen

    • [Schober et al. 2023] Insect Bite Hypersensitivity in Horses: Causes, Diagnosis, Scoring and New Therapies. Animals (Basel). DOI: 10.3390/ani13152514
    • [Andersson et al. 2012] The same ELA class II risk factors confer equine insect bite hypersensitivity in two distinct populations. Immunogenetics. DOI: 10.1007/s00251-011-0573-1 | PMID: 21947540
    • [Shrestha et al. 2015] Genome-Wide Association Study of Insect Bite Hypersensitivity in Swedish-Born Icelandic Horses. Journal of Heredity. DOI: 10.1093/jhered/esv033 | PMID: 26026046
    • [Bracher et al. 2024] Allergen immunotherapy using recombinant Culicoides allergens improves clinical signs of equine insect bite hypersensitivity. Frontiers in Allergy. DOI: 10.3389/falgy.2024.1467245

    Ihr Pferd leidet unter Sommerekzem? Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung und einen auf Ihr Pferd abgestimmten Behandlungsplan — evidenzbasiert, praxiserprobt und transparent.

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    Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • EMS beim Pferd — Equines Metabolisches Syndrom: Ein umfassender Leitfaden für Pferdebesitzer

    EMS beim Pferd — Equines Metabolisches Syndrom: Ein umfassender Leitfaden für Pferdebesitzer


    EMS Pferd equines metabolisches Syndrom ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. title: „EMS beim Pferd — Equines Metabolisches Syndrom: Symptome, Ursachen & Behandlung“
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    focus_keyword: „EMS Pferd“
    meta_description: „Alles über EMS beim Pferd: Symptome, Ursachen, Diagnose und Behandlung. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Pferd vor Hufrehe schützen und richtig füttern.“


    EMS Pferd — Equines Metabolisches Syndrom
    Foto von Helena Lopes auf Unsplash

    EMS beim Pferd — Equines Metabolisches Syndrom: Ein umfassender Leitfaden für Pferdebesitzer

    Wenn Sie den Begriff EMS Pferd hören, denken Sie vielleicht zunächst an eine seltene Erkrankung. Doch das Equine Metabolische Syndrom ist in Deutschland verbreitet und betrifft schätzungsweise ca. 6-7% aller Pferde, bei Ponies sogar etwa 15% (Durham et al. 2019, ACVIM Consensus Statement). Als Pferdebesitzer ist es wichtig, die Warnsignale zu erkennen und rechtzeitig zu handeln.

    In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über EMS beim Pferd wissen müssen — von den ersten Symptomen über die Diagnose bis hin zur erfolgreichen Behandlung und Vorbeugung.

    Was ist EMS beim Pferd?

    EMS Pferd equines metabolisches Syndrom

    Das Equine Metabolische Syndrom (EMS) ist eine Stoffwechselstörung, die durch Insulinresistenz, Hufrehe-Neigung und charakteristische Fettdepots gekennzeichnet ist. Betroffene Pferde haben einen gestörten Glukosestoffwechsel: Ihr Körper reagiert nicht mehr ausreichend auf Insulin, was zu erhöhten Insulinwerten im Blut führt.

    Besonders tückisch: Viele Pferdebesitzer bemerken das Problem erst, wenn erste Hufrehe-Schübe auftreten. Dabei lässt sich EMS beim Pferd bei rechtzeitiger Erkennung gut managen.

    Wichtige Abgrenzung: EMS vs. PPID

    Häufig werden EMS und PPID (Equines Cushing-Syndrom) verwechselt oder als dasselbe betrachtet. Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Erkrankungen:

    Merkmal EMS PPID (Cushing)
    Ursache Insulinresistenz, Adipositas Hypophysen-Tumor (Pars intermedia)
    Typische Symptome Fettdepots, Hufrehe Hirsutismus (langes Fell), Polydipsie/Polyurie
    Alter Jedes Alter Häufig ältere Pferde (>15 Jahre)
    ACTH-Werte Normal Erhöht (Herbstdiagnostik wichtig)

    Wichtig: Polydipsie (vermehrter Durst) und Polyurie (vermehrter Harndrang) sind PPID-Symptome, nicht EMS! Diese Verwechslung führt häufig zu Fehldiagnosen.

    Der Zusammenhang zwischen Insulin und Hufrehe

    Erhöhte Insulinwerte wirken direkt toxisch auf die Huflederhaut. Dies führt zu einer Entzündung, die das Hufbein von der Hufkapsel löst. In schweren Fällen kann das Hufbein durch die Hufsohle durchtreten — ein lebensbedrohlicher Zustand.

    Die Forschung zeigt: Nicht das Körperfett selbst, sondern das chronisch erhöhte Insulin ist der Auslöser für Hufrehe-Schübe bei EMS-Pferden (Durham et al. 2019).

    Typische Symptome: Woran Sie ein EMS Pferd erkennen

    Ein EMS-erkranktes Pferd zeigt meist mehrere charakteristische Merkmale:

    1. Hufrehe (Laminitis)

    Die schmerzhafte Hufbeinentzündung ist das gravierendste Symptom. Betroffene Pferde zeigen:
    – Hufschonhaltung (entlasten die Hufe)
    – Wärme in den Hufen
    – Pulsierende Fesselarterien
    – Unwillen zur Bewegung
    – „Sägebockstellung“ zur Entlastung der Vorderhufe

    2. Fettdepots an typischen Stellen

    • Fettwulst am Hals (Halskamm) — oft das erste sichtbare Zeichen
    • Fettpolster hinter den Schultern
    • Verfettete Nierenpartie
    • Fettscheide bei Hengsten
    • Schwammiges Tastgefühl am Hals

    3. Allgemeine Anzeichen

    • Leichter Futtermangel führt zu Gewichtszunahme („Easy Keeper“)
    • Trägheit und Müdigkeit
    • Zyklusstörungen bei Stuten
    • Muskelabbau bei gleichzeitiger Fettzunahme
    • Stumpfes Fellkleid

    Nicht typisch für EMS: Vermehrter Durst und Harndrang — dies deutet auf PPID hin und sollte separat abgeklärt werden.

    Ursachen und Risikofaktoren

    Genetische Prädisposition: Welche Rassen sind betroffen?

    Nicht alle Pferde sind gleich anfällig für EMS. Bestimmte Rassen tragen eine genetische Prädisposition:

    Hochprädisponiert:
    Ponies (Shetland, Welsh, Dartmoor, Exmoor)
    Araber
    Morgan Horse
    Norwegian Fjord (Fjordpferd)

    Warmblüter sind nicht pauschal prädisponiert. Sie entwickeln EMS typischerweise nur bei kombinierter Adipositas und Bewegungsmangel.

    Umwelt- und Managementfaktoren

    • Übermäßige Energiezufuhr (kraftfutterreiche Ernährung)
    • Bewegungsmangel (Stallhaltung ohne Auslauf)
    • Stress (erhöht Cortisol, verschlechtert Insulinsensitivität)
    • Jahreszeit (Insulinwerte können saisonal schwanken)

    Diagnose: Wie wird EMS beim Pferd festgestellt?

    Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und Laborwerten.

    1. Klinische Untersuchung

    • Body Condition Score (BCS) zur Fettgewebsbewertung
    • Halskamm-Messung (Nackenband-Umfang)
    • Hufuntersuchung (Hufrehe-Anzeichen)

    2. Laboruntersuchungen

    Basale Insulinmessung:
    – Nüchtern-Insulinwert im Blut
    Wichtig: Diagnose-Grenzwerte sind laborabhängig! Verschiedene Assays (Laborverfahren) verwenden unterschiedliche Referenzbereiche. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über die spezifischen Cut-off-Werte des verwendeten Labors.

    Dynamische Tests:
    – Oral Sugar Test (OST) — Goldstandard für Insulinresistenz
    – Insulin Tolerance Test (ITT)

    Ausschluss von PPID:
    – Basales ACTH (Herbstdiagnostik mit saisonalen Referenzwerten)
    – TRH-Stimulationstest bei unklaren Fällen

    3. Bildgebung

    • Huf-Röntgen bei Hufrehe-Verdacht
    • Ultraschall zur Fettdepot-Bewertung (optional)

    Behandlung: Therapieansätze für EMS-Pferde

    Die Behandlung von EMS basiert auf drei Säulen: Ernährung, Bewegung und medikamentöse Unterstützung.

    1. Ernährungsumstellung (Fundamental)

    Heu:
    – Analyse auf WSC (Wasserlösliche Kohlenhydrate) — Ziel: <10% Trockenmasse
    – Bei hohen WSC-Werten: Wässern (30-60 Minuten) reduziert Zuckergehalt um 30-50%
    – Heuration: 1,5% des Körpergewichts pro Tag (langsam füttern)

    Kraftfutter:
    – Reduzieren oder komplett streichen
    – Mineralfutter ohne Getreide/Melasse wählen

    Weidegang:
    Eingeschränkt oder gestrichen bei akuter Hufrehe-Gefahr
    Wichtig: Die Empfehlung „Weide nur vor 8 Uhr“ ist zu vereinfacht!
    Bei Frost: WSC akkumuliert auch nachts — Frost erhöht den Zuckergehalt drastisch
    Bei Trockenstress: WSC steigt auch am Nachmittag
    Besser: Weide komplett sperren bei Hufrehe-Risiko oder Trockenrasen/Heunetze als Alternative

    2. Bewegungstherapie

    • Regelmäßige Bewegung verbessert Insulinsensitivität
    • Start: Schritt-Handarbeit, langsame Steigerung
    • Ziel: 30+ Minuten Bewegung täglich
    • Bei Hufrehe: Erst nach tierärztlicher Freigabe

    3. Medikamentöse Therapie (Evidenz-basiert)

    Nicht alle Medikamente sind gleichwertig belegt. Hier die aktuelle Evidenz-Hierarchie (ACVIM 2019):

    Medikament Evidenz-Level Empfehlung Bioverfügbarkeit
    Levothyroxin Hoch Bei schwerer Adipositas, kurzfristig Gut
    Metformin Niedrig Nicht empfohlen (ACVIM 2019) <5% beim Pferd
    Pergolid Hoch Nur bei PPID, nicht bei reinem EMS Gut

    Kritische Anmerkung zu Metformin:
    Metformin hat beim Pferd eine Bioverfügbarkeit von unter 5% (Durham et al. 2019). Die ACVIM Consensus Statement 2019 empfiehlt es nicht für die EMS-Behandlung. Trotzdem wird es häufig verschrieben — sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über evidenzbasierte Alternativen.

    Levothyroxin (Schilddrüsenhormon) zeigt bessere Evidenz zur Gewichtsreduktion, sollte aber nur kurzfristig (3-6 Monate) unter tierärztlicher Kontrolle eingesetzt werden.

    Vorbeugung: EMS beim Pferd verhindern

    Für gefährdete Rassen

    • Regelmäßige BCS-Kontrollen (alle 4-6 Wochen)
    • Frühe Intervention bei Halskamm-Verfettung
    • Proaktive Heuanalyse vor Weidesaison

    Management-Optimierung

    • Heufütterung statt Kraftfutter als Basis
    • Bewegung als tägliche Routine (nicht als „Extra“)
    • Stressreduktion (Paddockhaltung, Herdenanschluss)
    • Regelmäßige Hufkontrolle (Hufschmied alle 6-8 Wochen)

    Saisonale Besonderheiten

    • Frühjahr: Weide langsam anführen (15 Min/Tag steigern)
    • Herbst: ACTH-Werte kontrollieren (PPID-Risiko)
    • Winter: Bei Frost kein Weidegang (WSC-Akkumulation)

    Prognose: Verlauf und Remission

    EMS ist eine chronische Erkrankung. Eine „vollständige Normalisierung“ ist nicht das richtige Konzept — stattdessen sprechen wir von Remission:

    • Remission bedeutet: Klinische Symptome sind kontrolliert, Insulinwerte im Zielbereich
    • Prädisposition bleibt: Genetische Anfälligkeit verschwindet nicht
    • Rückfall-Risiko: Bei Management-Entgleisungen (z.B. unkontrollierter Weidegang)

    Langfristige Prognose:
    – Bei konsequentem Management: Gute Lebensqualität möglich
    – Ohne Management: Wiederkehrende Hufrehe-Schübe, chronische Hufschäden

    FAQ: Häufige Fragen zu EMS beim Pferd

    Kann ein EMS-Pferd geheilt werden?

    Nein. EMS ist chronisch. Aber Sie können Remission erreichen — das Pferd ist symptomfrei bei konsequentem Management.

    Darf ein EMS-Pferd auf die Weide?

    Eingeschränkt. Bei akuter Hufrehe-Gefahr: Nein. Bei stabilen Werten: Kurzzeitauslauf mit Monitoring. Bei Frost: Kein Weidegang (auch nicht nachts/morgens).

    Wie oft sollte Insulin getestet werden?

    • Initial: Basismessung + OST
    • Nach 3-6 Monaten: Kontrolle nach Management-Änderungen
    • Stabil: 1x jährlich, plus herbstliche ACTH-Kontrolle (PPID-Ausschluss)

    Ist Hafer für EMS-Pferde tabu?

    Ja. Hafer und alle getreidehaltigen Kraftfutter sollten vermieden werden. Alternative: Mineralfutter ohne Getreide/Melasse.

    Kann EMS in PPID übergehen?

    Nein. Es sind unterschiedliche Erkrankungen. Aber: Ein Pferd kann beides gleichzeitig haben (EMS + PPID). Dann sind beide Behandlungsprotokolle nötig.

    Warum wirkt Metformin beim Pferd nicht?

    Metformin hat <5% Bioverfügbarkeit beim Pferd (im Vergleich zu ~50-60% beim Menschen). Die ACVIM empfiehlt es nicht. Levothyroxin zeigt bessere Evidenz.


    Fazit: EMS Pferd — Management ist der Schlüssel

    EMS beim Pferd ist eine ernste, aber managbare Erkrankung. Die wichtigsten Punkte für Sie als Pferdebesitzer:

    1. Früherkennung zahlt sich aus — warten Sie nicht auf den ersten Hufrehe-Schub
    2. Ernährung ist fundamental — Heuanalyse und Weidemanagement sind nicht verhandelbar
    3. Medikamente kritisch prüfen — nicht alles, was verschrieben wird, ist evidenzbasiert
    4. PPID und EMS trennen — unterschiedliche Erkrankungen, unterschiedliche Behandlung
    5. Remission, nicht Heilung — lebenslanges Management erforderlich

    Ihr Pferd kann mit EMS ein erfülltes Leben führen. Aber es braucht Ihre Aufmerksamkeit, Konsequenz und tierärztliche Begleitung.


    Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Pferd von EMS betroffen ist?

    Zögern Sie nicht und handeln Sie jetzt. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann Hufrehe und andere Folgeerkrankungen verhindern.

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    Ihr Knochenbrecher-Team steht Ihnen mit fachkundiger Beratung und modernster Diagnostik zur Seite.

    Quellen: Durham AE, et al. (2019). ACVIM Consensus Statement on EMS. J Vet Intern Med; Frank N, et al. (2010). EMS. J Vet Intern Med; Menzies-Gow NJ, et al. (2017). EMS in UK native ponies. Equine Vet J.

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • Cushing beim Pferd — PPID erkennen und behandeln

    Cushing beim Pferd — PPID erkennen und behandeln


    Cushing Pferd PPID ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. title: „Cushing beim Pferd — PPID erkennen und behandeln“
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    focus_keyword: „Cushing Pferd“
    meta_description: „Alles über Cushing beim Pferd (PPID): Symptome erkennen, Diagnose verstehen und Behandlungsmöglichkeiten für ein gesundes Pferdeleben.“


    Cushing Pferd — PPID
    Foto von Helena Lopes auf Unsplash

    Cushing beim Pferd — PPID erkennen und behandeln

    Als Pferdebesitzer machst du dir natürlich Sorgen, wenn dein Tier verändert wirkt. Eine Erkrankung, die bei älteren Pferden zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Cushing-Syndrom, fachsprachlich als PPID (Pituitary Pars Intermedia Dysfunktion) bezeichnet. In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du alles Wichtige über Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung — damit du deinem Pferd bestmöglich helfen kannst.

    Was ist eigentlich ein Cushing-Pferd?

    Cushing Pferd PPID

    PPID entsteht durch eine degenerative Veränderung der dopaminergen Nervenfasern im Hypophysenzwischenlappen. Dadurch wird ACTH unkontrolliert freigesetzt → vermehrte Cortisolproduktion. Cortisol ist in normalen Mengen lebenswichtig, im Überfluss jedoch schädlich.

    Wann tritt PPID auf?
    PPID kann bereits ab 10 Jahren auftreten (nicht erst ab 15). Die Altersverteilung zeigt:
    Unter 10 Jahren: selten (<5%)
    10–15 Jahre: möglich (10–15%)
    15–20 Jahre: häufig (20–30%)
    Über 20 Jahre: sehr häufig (40–60%)

    Symptome — Darauf solltest du achten

    • Hirschkleid: struppiges Winterfell, wird nicht oder spät abgeworfen
    • Hufrehe durch gestörten Glukosestoffwechsel und Insulinresistenz
    • Muskelabbau an Rücken und Kruppe + Fetteinlagerungen an Hals, Augen und Schweifwurzel
    • Polydipsie und Polyurie: verstärktes Trinken und Urinieren
    • Geschwächtes Immunsystem, schlechte Wundheilung, erhöhte Infektanfälligkeit
    • Hängebauch, dünne papierartige Haut, Störungen des Rossezyklus
    • Trägheit, Leistungsabfall, allgemeine Schwäche
    • Übermäßiges Schwitzen auch bei geringer Belastung
    • Veränderte Fettverteilung: Fettdepots am Hals („Kammfett“), über den Augen und an der Schweifwurzel

    Diagnose — So stellt der Tierarzt PPID fest

    • ACTH-Bluttest (saisonal schwankend, August–Oktober physiologisch erhöht)
    • TRH-Stimulationstest — Goldstandard mit 95%+ Sensitivität (der veraltete Dexamethason-Suppressionstest wird nicht mehr empfohlen)
    • Insulin-Messung wegen häufiger begleitender Insulinresistenz
    • PPID + EMS Überlappung: 15–30% der PPID-Pferde leiden gleichzeitig an EMS (Equines Metabolisches Syndrom)
    • Klinische Untersuchung: Fellwechsel, Körperzustand, Hufrehe-Anzeichen

    Behandlung — Medikamente und Management

    Medikamentöse Therapie

    • Pergolid (Handelsname Prascend®) — Dopaminagonist, hemmt ACTH-Freisetzung
    • Niedrige Startdosis, schrittweise Anpassung nach klinischem Ansprechen und ACTH-Werten
    • Lebenslange Medikation erforderlich
    • Kosten: Prascend® 80–120 €/Monat, Generikum 40–70 €/Monat
    • Nebenwirkungen: Anorexie (10–20%), Lethargie (10–15%), Durchfall (5–10%) — keine Koliksymptome
    • Therapiekontrolle: ACTH-Werte nach 4–6 Wochen überprüfen, dann alle 6–12 Monate

    Fütterungsmanagement bei Cushing-Pferden

    • Zucker- und stärkearme Fütterung, Heu unter 10% NSC (nicht-strukturelle Kohlenhydrate)
    • Kein Getreide, Gras im Frühling einschränken (hoher Fruktangehalt)
    • Heu analysieren lassen: Besonders wichtig bei insulinresistenten Pferden
    • Heunetze verwenden: Verlängern die Fresszeit, vermeiden lange Fresspausen
    • Mineralfutter: Zink, Kupfer und Vitamin E unterstützen das Immunsystem
    • Kraftfutter vermeiden: Nur bei stark untergewichtigen Pferden nach tierärztlicher Absprache

    Bewegung und Hufpflege

    • Moderate Bewegung, engmaschige Hufkontrollen zur Hufrehe-Prävention
    • Täglicher Auslauf: Bewegung fördert Durchblutung und Stoffwechsel
    • Hufschmied alle 6–8 Wochen: Regelmäßige Korrektur beugt Hufrehe vor
    • Bei Hufrehe-Verdacht: Sofort tierärztliche Behandlung, Schmerzmanagement, weiche Einstreu

    Praxis-Beispiele aus der Tierarztpraxis

    Fall 1: „Sunny“, 18 Jahre, Islandpferd-Stute

    Sunny zeigte klassisches Hirschkleid im Mai, verstärktes Trinken und erste Hufrehe-Anzeichen. ACTH-Wert: 85 pg/mL (Referenz <47 pg/mL). Nach Pergolid-Behandlung (1 mg/Tag) und Futterumstellung (kein Gras, analysiertes Heu) besserte sich der Zustand innerhalb von 8 Wochen deutlich. Das Fell wurde normal, die Hufrehe heilte aus.

    Fall 2: „Max“, 22 Jahre, Haflinger-Wallach

    Max hatte ausgeprägte Fettdepots am Hals, lethargisches Verhalten und wiederkehrende Abszesse. Diagnose: PPID + EMS. Behandlung: Pergolid (2 mg/Tag), strikte Diät, tägliches Training. Nach 6 Monaten: Gewichtsreduktion um 40 kg, ACTH im Normbereich, keine neuen Abszesse.

    FAQ — Häufige Fragen von Pferdebesitzern

    Kann PPID geheilt werden?

    Nein, PPID ist eine chronische, degenerative Erkrankung. Sie kann jedoch mit Pergolid gut kontrolliert werden. Viele Pferde erreichen bei konsequenter Behandlung ein hohes Alter bei guter Lebensqualität.

    Wie lange lebt ein Pferd mit Cushing?

    Mit Behandlung können Pferde oft noch mehrere Jahre (5–10+ Jahre) bei guter Lebensqualität leben. Ohne Behandlung verschlechtert sich der Zustand rapide, und die Lebenserwartung sinkt deutlich.

    Darf ein Cushing-Pferd auf die Weide?

    Ja, aber mit Einschränkungen. Im Frühling und Herbst (hoher Fruktangehalt im Gras) sollte der Weidegang begrenzt werden. Ein Fresskorb oder eingezäunte Flächen mit reduziertem Grasangebot sind gute Alternativen.

    Was kostet die Behandlung pro Jahr?

    Rechnen Sie mit:
    – Medikamente: 480–1.440 €/Jahr (je nach Präparat)
    – Tierarzt-Kontrollen: 150–300 €/Jahr
    – Hufschmied (häufiger): 400–600 €/Jahr
    – Heuanalyse: 50–100 €/Jahr
    Gesamt: ca. 1.100–2.500 €/Jahr

    Kann ich mein Cushing-Pferd noch reiten?

    Ja, solange das Pferd nicht unter Hufrehe leidet und sich wohlfühlt. Passe das Training dem Fitnesszustand an und vermeide Überlastung. Regelmäßige, moderate Bewegung ist sogar förderlich.

    Prognose

    Die Prognose hängt stark vom Krankheitsverlauf und Begleiterkrankungen ab:
    Ohne Hufrehe: 80–90% 5-Jahres-Überleben
    Mit Hufrehe: 50–60% 5-Jahres-Überleben
    Mit PPID + EMS + Hufrehe: nur 30–40% 5-Jahres-Überleben

    Mit konsequenter Therapie erreichen viele Pferde ein hohes Alter bei guter Lebensqualität. Unbehandelt verschlechtert sich der Zustand rapide.

    Empfehlung: Ab 10 Jahren jährliche ACTH-Kontrolle, ab 15 Jahren unbedingt.

    Prävention — Was du vorbeugend tun kannst

    • Regelmäßige Gesundheitschecks: Ab 10 Jahren jährliche Blutuntersuchung auf ACTH
    • Optimale Fütterung: Zuckerarmes Futter beugt Insulinresistenz vor
    • Bewegung: Regelmäßiges Training hält den Stoffwechsel aktiv
    • Gewicht kontrollieren: Vermeide Übergewicht, besonders bei prädisponierten Rassen
    • Hufpflege: Regelmäßige Kontrollen erkennen Hufrehe frühzeitig

    Dein Pferd zeigt Symptome oder du hast Fragen zur Diagnose?
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    Quellen: Durham AE, et al. (2019). ACVIM Consensus Statement. J Vet Intern Med; Beehan TS, et al. (2020). TRH stimulation test. J Vet Intern Med; McGowan TW, et al. (2013). PPID prevalence. Aust Vet J.


    Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • Spat Pferd Erfahrungen

    Spat Pferd Erfahrungen

    Spat Pferd Erfahrungen

    Spat Pferd Erfahrungen ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Spat Pferd Erfahrungen
    Foto von Helena Lopes auf Unsplash
    Foto von Djordje Gajic auf Unsplash

    Spat beim Pferd: Wenn die Gelenke streiken – was wirklich hilft

    Moin!
    Hier ist Marco, der Knochenbrecher aus Ostfriesland. Heute geht’s um ein Thema, das vielen Pferdebesitzern den Schlaf raubt: Spat. Nicht der, den man im Garten ausgräbt, sondern der, der deinem Pferd das Laufen vermiest. Ich kenn das aus eigener Erfahrung – und aus unzähligen Gesprächen mit Reitern, die verzweifelt nach Lösungen suchen. Also, packen wir’s an!


    Das Problem: Warum Spat kein harmloses Zipperlein ist

    Spat Pferd Erfahrungen

    Spat ist kein Hexenwerk, aber auch kein Pappenstiel. Es ist eine chronische Entzündung im Sprunggelenk, die mit der Zeit den Knorpel kaputtmacht und Knochenwucherungen (Exostosen) bildet. Klingt übel? Ist es auch. Besonders tückisch: Die ersten Anzeichen sind oft so subtil, dass man sie leicht übersieht.

    Typische Warnsignale – hör auf dein Pferd!

    • Frühphase: Dein Pferd wirkt steif, besonders nach dem Aufstehen. Im Trab wirkt es, als hätte es Blei in den Beinen. Vielleicht schleift es sogar mit den Hufen oder zeigt plötzlich keine Lust mehr auf Arbeit.
    • Einlauflahmheit: Nach ein paar Minuten Trab wird’s besser – aber wehe, du lässt es eine Stunde stehen. Dann lahmt es wieder wie verrückt.
    • Fortgeschritten: Du siehst oder fühlst harte Verdickungen am inneren Sprunggelenk. Der Trab wird flach, die Tritte kurz. Und dein Pferd guckt dich an, als würdest du es zum Spaß quälen.

    Ursachen? Da gibt’s einige:
    Fehlstellungen (kuhhessig, säbelbeinig – oft angeboren)
    Überlastung (zu frühes, zu hartes Training)
    Mineralstoffmangel (Kalzium-Phosphor-Ungleichgewicht)
    Schlechte Hufpflege (zu lange nicht korrigiert)
    Genetik (Traber sind besonders anfällig)


    Die Lösung: Was du JETZT tun kannst

    Spat ist nicht heilbar – aber behandelbar. Und zwar so, dass dein Pferd noch Jahre schmerzfrei laufen kann. Hier kommt der Plan:

    1. Tierarzt ran – aber richtig!

    Erstmal brauchst du eine klare Diagnose. Röntgen, vielleicht sogar ein MRT. Kein Rumgedoktere mit „Ach, das wird schon“. Wenn’s Spat ist, musst du wissen, wie weit fortgeschritten er ist.

    2. Bewegung ist Medizin – aber die richtige!

    • Kein Boxenarrest! Bewegung hält die Gelenke geschmeidig. Aber: Kein harter Boden, kein extremes Training.
    • Weidegang ist Gold wert – aber nicht auf steinigem Untergrund.
    • Trab- und Galopparbeit dosieren. Kurze, regelmäßige Einheiten auf weichem Boden (Sand, Waldboden).

    3. Futter optimieren – Mineralien sind kein Hexenwerk

    • Kalzium-Phosphor-Verhältnis checken (2:1 ist ideal).
    • Magnesium und Zink unterstützen den Knorpelstoffwechsel.
    • Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Fischöl) wirken entzündungshemmend.
    • Teufelskralle kann helfen – aber nicht als Wundermittel, sondern als Unterstützung.

    4. Hufpflege – alle 6-8 Wochen!

    Ein schlechter Hufbeschlag oder zu lange Hufe verschlimmern die Belastung. Ein guter Hufschmied ist dein bester Freund.

    5. Schmerzmanagement – aber mit Köpfchen

    • Entzündungshemmer (z. B. Phenylbutazon) nur kurzfristig, nicht dauerhaft!
    • Stoßwellentherapie – in Studien gut belegt, aber nicht billig.
    • Intra-artikuläre Injektionen (z. B. Hyaluronsäure) können die Gelenkflüssigkeit verbessern – laut aktuellen Erfahrungsberichten aus der Praxis.

    6. Operation? Nur im Notfall!

    Bei fortgeschrittenem Spat kann eine OP helfen, aber das ist kein Zuckerschlecken. Erst alle anderen Optionen ausschöpfen!


    Fazit: Spat ist kein Todesurteil – aber ein Weckruf

    Spat ist lästig, keine Frage. Aber mit der richtigen Strategie kannst du deinem Pferd Jahre an Lebensqualität schenken. Wichtig ist:
    Früh handeln – je früher, desto besser.
    Konsequent bleiben – keine halben Sachen.
    Geduld haben – Spat geht nicht von heute auf morgen weg.

    Und denk dran: Ein Pferd mit Spat ist nicht kaputt. Es braucht nur einen Besitzer, der bereit ist, sich anzupassen. Wenn du das schaffst, wird dein Pferd dir danken – mit jedem schmerzfreien Schritt.

    Also: Ärmel hochkrempeln und loslegen! Und wenn du Fragen hast – immer her damit. Ich helf, wo ich kann.

    Bis bald im Stall,
    Marco – der Knochenbrecher 🐴💪

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.


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  • Pferd lahmt vorne rechts

    Pferd lahmt vorne rechts

    Pferd lahmt vorne rechts

    Pferd lahmt vorne rechts ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Pferd lahmt vorne rechts
    Foto von Pieter van Noorden auf Unsplash
    Foto von Sinisa Lekovic auf Unsplash

    Lahmheit vorne rechts: Wenn dein Pferd plötzlich „hinkt“

    Moin!
    Dein Pferd lahmt vorne rechts – und du stehst da wie der Ochs vorm Berg. Keine Panik, aber auch kein Rumgedruckse: Lahmheit ist kein Hexenwerk, aber ein Warnsignal, das du ernst nehmen musst. Hier kommt, was du wissen musst – ohne Schnickschnack, aber mit Herz.

    Pferd lahmt vorne rechts


    Das Problem: Warum lahmt mein Pferd vorne rechts?

    Über 90 % aller Lahmheiten vorne sitzen unterhalb des Vorderfußwurzelgelenks – also im Huf, Fesselgelenk oder an den Sehnen. Warum? Ganz einfach: Die Vorderbeine tragen 65 % des Körpergewichts (plus Reiter!), und da ist wenig Polster drumherum. Typische Übeltäter:
    Hufrollenentzündung (Podotrochlose) – der Klassiker bei Reitpferden ab 7 Jahren.
    Hufgelenksarthrose – oft mit Schwellung überm Kronsaum.
    Fesselträger-Probleme (Desmitis) – Sehnen, die überlastet sind.

    Wie merkst du’s?
    Kopfnicken: Beim Aufsetzen des lahmen Beins (rechts) geht der Kopf hoch – das Pferd entlastet. Beim gesunden Bein (links) geht er runter. „Ja, nein, ja, nein“ – wie bei nem schlechten Date.
    Schleifender Gang: Das Bein wird nicht richtig hochgenommen, die Zehenspitze schleift oder es setzt vermehrt auf Ballen/Hufspitze auf.
    Schwellung/Fülle überm Kronsaum? Dann ist oft das Hufgelenk dran.


    Was tun? Erste Hilfe & nächste Schritte

    1. Ruhe bewahren – und Ruhe geben!
    Nicht reiten! Kein Training, kein Longieren, kein „Ach, wird schon“. Lahmheit = Schmerz = dein Pferd sagt: „Hör auf, mich zu quälen!“
    Kühlen (z. B. mit Eis oder kaltem Wasser) kann bei akuten Entzündungen helfen – aber nicht bei offenen Wunden!

    2. Systematisch checken
    Palpieren: Fühl mal vorsichtig die Beine ab – von oben nach unten. Wärme, Schwellung, Schmerzreaktion? Notier dir, wo’s wehtut.
    Huf checken: Stein im Huf? Nageltritt? Losen Eisenrand? Einfach mal mit nem Hufkratzer nachschauen.
    Gangbild beobachten: Auf hartem und weichem Boden führen. Lahmheit zeigt sich oft deutlicher auf hartem Untergrund.

    3. Tierarzt ran – aber richtig!
    Keine Selbstdiagnose! Ein guter Pferdetierarzt macht:
    Lahmheitsuntersuchung (inkl. Beugeproben, diagnostische Anästhesie).
    Ultraschall (für Sehnen/Bänder) oder Röntgen (für Knochen/Gelenke) – immer beide Beine! (Weil: Vergleich ist alles.)
    MRT/Szintigraphie nur bei unklaren Fällen.
    Frag nach modernen Methoden: Ganganalyse (z. B. mit Sensoren) kann objektiver sein als das bloße Auge.

    4. Therapie: Was hilft wirklich?
    Entzündungshemmer (z. B. Phenylbutazon) – aber nur kurzfristig und nach Absprache!
    Bewegungsprogramm: Kein Boxenstall! Kontrollierte Bewegung (z. B. Handführen auf weichem Boden) fördert die Heilung.
    Regenerative Maßnahmen:
    PRP (Plättchenreiches Plasma) oder Stammzellen – bei Sehnenschäden oft erfolgreich.
    Stoßwellentherapie – kann bei Fesselträger-Problemen Wunder wirken.
    Hufbearbeitung: Ein guter Hufschmied kann durch Korrektur der Hufform Entlastung schaffen.


    Fazit: Lahmheit ist kein Todesurteil – aber ein Weckruf

    Dein Pferd lahmt vorne rechts? Das ist kein Drama, aber ein klares Signal. Die meisten Ursachen sind behandelbar – wenn du früh handelst und professionelle Hilfe holst. Hier nochmal die wichtigsten Punkte:
    Ruhe geben – kein Reiten, kein Stress.
    Systematisch checken – Huf, Beine, Gangbild.
    Tierarzt ran – mit Ultraschall/Röntgen und klarem Plan.
    Therapie konsequent durchziehen – regenerative Maßnahmen lohnen sich!

    Und denk dran: Ein lahmes Pferd ist kein kaputtes Pferd. Es sagt dir nur, dass es Hilfe braucht. Also hör hin – und handle.

    Bis bald im Stall!
    Dein Marco „Knochenbrecher“ Tjaden


    P.S.: Du hast noch Fragen? Schreib mir – aber bitte nicht nach nem Tierarzt fragen. Ich bin kein Doc, sondern nur der Typ, der dir sagt: „Mach mal halblang und hör auf dein Pferd.“

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  • Pferd Strahlfäule behandeln

    Pferd Strahlfäule behandeln

    Pferd Strahlfäule behandeln

    Strahlfäule Pferd behandeln ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Pferd Strahlfäule behandeln
    Foto von Helena Lopes auf Unsplash
    Foto von Sydney Moore auf Unsplash

    Wenn der Pferdehuf müffelt: Strahlfäule ade! Dein Huf, deine Verantwortung!

    Strahlfäule Pferd behandeln

    Moin!

    So, mein Freund, du hast das Problem, dass es am Huf deines Pferdes anfängt zu stinken und das Horn weich wird? Dann reden wir mal Tacheles über die sogenannte Strahlfäule. Das ist keine Lappalie, sondern eine ernstzunehmende Sache, die wir angehen müssen.

    Was ist der Schiet eigentlich?

    Ganz einfach: Strahlfäule ist eine blöde bakterielle Infektion, die das weiche Strahlhorn im Huf angreift. Hauptübeltäter sind Fäulnisbakterien wie Fusobacterium necrophorum. Die Biester fühlen sich pudelwohl, wo es feucht, sauerstoffarm und schön ammoniakreich ist – also oft da, wo Kot und Urin vor sich hin modern. Die Folge? Das Horngewebe wird zersetzt, der Hufmechanismus – deine Pferdehufe sind ja quasi eine Blutpumpe – leidet. Wird das nicht behandelt, kann das zu Instabilität, Schmerzen und sogar zu Lahmheit führen. Und bevor du fragst: Bis zu 45 Prozent der Pferde haben laut Studien damit zu tun. Also kein Einzelfall bei dir.

    Woran du Strahlfäule erkennst:

    • Gestank: Da kommt ein unangenehmer Fäulnisgeruch aus den Strahlfurchen. Das merkst du sofort!
    • Optik: Das Strahlhorn wird dunkel, schmierig, matschig oder sogar richtig zerfressen. Das fängt meist in der mittleren Furche an und wird weich.
    • Schmerzen: Dein Pferd kann lahmen, weil die Lederhaut entzündet ist und sich Horn ablöst.
    • Veränderungen: Du siehst vielleicht Strahlfäuleringe am Huf – das ist weiches Horn, das in Ringen vom Kronensaum zu den Trachten wächst. Auch Ballensenkung oder Trachtendehnung können Anzeichen sein.
    • Ausbreitung: Der Befall macht nicht Halt, der kann sich auf Sohle, Ballen und Saumlederhaut ausbreiten.

    Warum dein Pferd das hat – die Ursachen:

    Die Ursachen sind oft hausgemacht und gar nicht so mysteriös:

    • Feuchte und unsaubere Bedingungen: Nasse Einstreu, Mistmatratzen, matschige Paddocks – das alles fördert die Ammoniakbildung und ist ein Paradies für diese Bakterien.
    • Vernachlässigte Hufpflege: Wenn du die Furchen nicht sauber machst, Risse ignorierst oder der Huf unregelmäßig geschnitten wird, haben die Bakterien leichtes Spiel.
    • Haltungsfehler: Zu wenig Bewegung zum Beispiel. Das reduziert den Blutfluss im Huf, und das Horn wird schwächer. Auch Fehlstellungen können eine Rolle spielen.
    • Schwaches Horn: Wenn dein Pferd von Natur aus weicheres Strahlhorn hat, zum Beispiel durch schlechte Nährstoffversorgung, ist es anfälliger.

    Was du jetzt tun kannst – Hilfe zur Selbsthilfe:

    Ganz wichtig ist, dass du frühzeitig handelst, um größere Probleme wie Hufkrebs-Risiko oder chronische Lahmheit zu vermeiden. Wenn du unsicher bist oder es richtig schlimm aussieht, dann ruf bitte den Tierarzt an! Ich bin kein Tierarzt, aber ich kann dir Impulse geben, was du selbst in die Hand nehmen kannst:

    1. Ordnung muss sein: Täglich die Hufe auskratzen, und zwar gründlich! Lass von einem guten Hufschmied oder Hufpfleger das faulige Horn entfernen. Das ist die Basis.
    2. Trockenlegen und sauber halten: Dein Pferd braucht eine trockene und saubere Unterlage. Die Box muss täglich gemistet werden. Keine Ausnahme!
    3. Desinfektion anwenden: Es gibt antiseptische Mittel, zum Beispiel mit Kupfer- oder Zinksulfat, die helfen können. Aber sprich das kurz mit deinem Tierarzt ab, was für dein Pferd das Richtige ist. Sorbin ist auch so ein Bakterienhemmer, der erwähnt wird.
    4. Hufpflege vom Profi: Regelmäßiges Trimmen ist essenziell, damit die Strahlfurchen belüftet werden. Manchmal können Hufschuhe helfen, um den Huf trocken zu halten.
    5. Bewegung und Futter: Sorge dafür, dass dein Pferd genug Bewegung hat. Das fördert den Blutfluss im Huf und stärkt das Horn. Eine ausgewogene Fütterung ist dabei genauso wichtig.

    Mein Fazit für dich:

    Strahlfäule ist nervig, ja, aber kein Weltuntergang, wenn du dich kümmerst. Täglich Hufkontrolle, Sauberkeit im Stall und auf den Paddocks, dazu ordentliche Hufpflege – das ist der Schlüssel. Hör auf dein Bauchgefühl und schau dir die Hufe deines Pferdes genau an. Du bist für deinen Vierbeiner verantwortlich! Packen wir’s an!

    Mein Tipp für deine Stallapotheke

    Gut vorbereitet sein zahlt sich aus: In meiner Stallapotheke findest du die wichtigsten Mittel und Tipps für den Ernstfall.


    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • Mauke Pferd behandeln

    Mauke Pferd behandeln

    Mauke Pferd behandeln

    Mauke Pferd behandeln ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Mauke Pferd behandeln
    Foto von Luisa Peter auf Unsplash
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    Mauke beim Pferd – Wenn die Fesseln brennen wie ’ne Nordsee-Brandung

    Moin!
    Hier ist Marco, der Knochenbrecher aus Ostfriesland. Heute geht’s um Mauke – dieses fiese Ekzem, das unseren Pferden die Fesseln zerfrisst wie ’n Sturm die Deiche. Ich kenn das Problem: Mein Friesenwallach hatte mal ’ne Phase, da sah seine Fesselbeuge aus, als hätte jemand mit ’m Schleifpapier drübergegangen. Und glaub mir, das juckt nicht nur – das brennt wie Hölle.


    Das Problem: Warum kriegt mein Pferd Mauke?

    Mauke Pferd behandeln

    Mauke ist kein Zufall, sondern ’n Warnsignal. Die Haut in der Fesselbeuge ist dünn, ständig nass (Matsch, Regen, Schweiß) und voller Bakterien, Pilze oder Milben. Wenn dann noch Faktoren wie Fesselbehang (ja, ihr Friesen- und Tinker-Besitzer, ich seh euch!), Nährstoffmangel (Zink, Mangan) oder schlechte Haltung (Dauer-Matsch, dreckige Einstreu) dazukommen, ist das wie ’n offenes Buffet für Keime.

    Die Stadien – von „Ach, nur ’n bisschen schuppig“ bis „Heilige Scheiße, das blutet!“
    1. Stadium 1 (trockene Mauke): Schuppige Haut, juckt wie verrückt. Dein Pferd stampft mit den Hufen oder scheuert sich die Beine wund.
    2. Stadium 2 (nässende Mauke): Jetzt wird’s eklig. Die Haut ist rot, nässt, bildet Krusten – und stinkt manchmal wie ’n alter Fischkutter.
    3. Fortgeschritten: Die Haut wird dick wie Leder, es bilden sich Falten, und im schlimmsten Fall kriegt dein Pferd chronisches Lymphödem (CPL) – dann wird’s richtig hart.

    Wer ist besonders gefährdet?
    Kaltblüter & schwere Rassen (Friesen, Tinker, Shires – ihr wisst, warum)
    Pferde mit hellem Fell (weniger Pigment = anfälliger)
    Pferde mit Fesselbehang (Matsch und Feuchtigkeit bleiben hängen wie ’n nasser Lappen)
    Pferde mit Zinkmangel (Zink ist wie ’n Schutzschild für die Haut)


    Die Lösung: Mauke bekämpfen – aber richtig!

    Hier kommt mein 3-Punkte-Plan, damit dein Pferd wieder gesunde Fesseln kriegt. Wichtig: Das ist kein Tierarzt-Ersatz, aber Hilfe zur Selbsthilfe!

    1. Ursache killen – Haltung & Hygiene

    • Matsch ade! Kein Pferd sollte im Dauer-Schlamm stehen. Wenn dein Paddock aussieht wie ’n Sumpf, mach was dagegen:
    • Drainage (Sand, Kies, Gummimatten)
    • Tägliches Abspritzen (aber nicht mit kaltem Wasser – das reizt die Haut noch mehr!)
    • Fesselbehang kürzen (ja, auch wenn’s wehtut – weniger Haare = weniger Feuchtigkeitsfalle)
    • Stallhygiene: Mist raus, frische Einstreu rein. Kein Ammoniak-Gestank – das reizt die Haut zusätzlich.

    2. Lokale Behandlung – Reinigen & Desinfizieren

    • Krusten entfernen – aber sanft!
    • Weiche die Krusten mit lauwarmem Wasser oder Kamillentee ein (nicht abreißen, sonst blutet’s!).
    • Danach trockentupfen (kein Rubbeln!).
    • Desinfizieren:
    • Calendula-Tinktur (wirkt entzündungshemmend)
    • Zinksalbe (schützt die Haut, aber nicht bei nässender Mauke!)
    • Bei Bakterien: Octenisept oder Betaisodona (aber nicht dauerhaft – Resistenzen drohen!)
    • Bei Pilzen: Teebaumöl (verdünnt!) oder antimykotische Salben (z. B. Canesten)
    • Keine Hausmittel-Märchen!
    • Kein Melkfett (verschlimmert alles!)
    • Kein Babyöl (verstopft die Poren)
    • Kein Alkohol (brennt wie Feuer!)

    3. Systemisch unterstützen – Fütterung & Immunsystem

    • Zink & Mangan checken!
    • Blutbild machen lassen (Zinkmangel ist oft der Auslöser).
    • Zink supplementieren (z. B. Zinkchelat oder Bierhefe).
    • Leber entlasten (Mariendistel, Artischocke – die Leber ist der Filter, und wenn die spinnt, spinnt die Haut mit).
    • Immunsystem stärken:
    • Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Fischöl)
    • Probiotika (gesunder Darm = gesunde Haut)
    • Bei CPL (chronisches Lymphödem):
    • Fütterungsumstellung (weniger Eiweiß, mehr Selen, Vitamin E)
    • Bewegung (Lymphfluss anregen – aber kein Dauerstress!)

    Wann zum Tierarzt?

    • Wenn die Mauke nicht besser wird nach 1–2 Wochen.
    • Wenn dein Pferd Fieber hat oder lahmt (könnte auf ’ne tiefe Infektion hindeuten).
    • Wenn du offene Wunden oder starke Schwellungen siehst.
    • Wenn du Milben vermutest (dann brauchst du spezielle Mittel wie Ivermectin).

    Fazit: Mauke ist kein Todesurteil – aber ’ne Warnung!

    Mauke ist wie ’n Warnblinker: Dein Pferd sagt dir, dass irgendwas nicht stimmt. Ob’s die Haltung, die Fütterung oder ’ne versteckte Infektion ist – du musst der Sache auf den Grund gehen.

    Mein Rat an dich:
    1. Haltung checken (kein Matsch, saubere Einstreu).
    2. Fesselbehang kürzen (ja, auch wenn’s wehtut).
    3. Lokal behandeln (sanft reinigen, desinfizieren, schützen).
    4. Fütterung anpassen (Zink, Leber, Immunsystem).
    5. Nicht aufgeben! Mauke kann hartnäckig sein, aber mit Geduld kriegst du das in den Griff.

    Und denk dran: Ein gesundes Pferd hat keine Mauke. Wenn’s doch passiert, ist das kein Weltuntergang – aber ’n Weckruf. Also: Ärmel hochkrempeln, durchhalten und deinem Pferd die Fesseln retten!

    Bis zum nächsten Mal – und pass auf, dass dein Pferd nicht im Matsch versinkt!
    Marco, der Knochenbrecher 🐴💪

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  • Hufrehe Symptome erkennen

    Hufrehe Symptome erkennen

    Hufrehe Symptome erkennen

    Hufrehe Symptome erkennen ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Hufrehe Symptome erkennen
    Foto von Soledad Lorieto auf Unsplash

    Hufrehe erkennen: So handelst du richtig, bevor’s kritisch wird

    Moin!
    Hufrehe ist kein Spaß – und wenn dein Pferd plötzlich lahmt wie ein betrunkener Seemann, solltest du sofort hellhörig werden. Die meisten denken: „Ach, das wird schon wieder.“ Doch während du noch überlegst, frisst sich die Entzündung schon durch die Huflederhaut, und im schlimmsten Fall rotiert das Hufbein. Dann wird’s richtig teuer, schmerzhaft und langwierig. Also: Augen auf, Hufe checken – hier kommt, worauf du achten musst.


    Das Problem: Hufrehe schleichend oder plötzlich – aber immer ein Notfall

    Hufrehe Symptome erkennen

    Hufrehe (Laminitis) ist eine entzündliche Katastrophe im Huf, die die Verbindung zwischen Hufbein und Hornkapsel zerstört. Die Folgen? Hochgradige Schmerzen, Lahmheit, Hufbeinrotation oder -absenkung – und im Extremfall schuht das Pferd aus (ja, das Hufhorn löst sich komplett ab. Grauenhaft.).

    Die fiese Sache: Hufrehe kommt nicht immer mit Pauken und Trompeten. Manchmal fängt’s harmlos an – ein bisschen steifer Gang, Unruhe, ein Pferd, das plötzlich nicht mehr mitmachen will. Und dann, zack, liegt es apathisch in der Box und will nicht mehr aufstehen.

    Die größten Risikofaktoren?
    Fütterungsfehler (zu viel Gras, Kraftfutter, Getreide)
    Stoffwechselprobleme (EMS, Cushing)
    Überlastung (z. B. nach einer Verletzung, wenn das Pferd ein Bein schont)
    Schwere Erkrankungen (Kolik, Gebärmutterentzündung, Vergiftungen)


    Die Lösung: Symptome erkennen – und JETZT handeln

    1. Frühwarnzeichen: „Irgendwas stimmt nicht“

    Dein Pferd ist nicht einfach nur „faul“ oder „stur“. Wenn es plötzlich eines oder mehrere dieser Anzeichen zeigt, handelt es sich um einen Notfall – auch wenn’s noch nicht dramatisch aussieht!

    Widersetzlichkeit beim Hufaufheben – Dein Pferd lehnt sich weg, wenn der Schmied die Hufe kontrollieren will.
    Unruhe in den Beinen – Es setzt die Hufe ständig um, als hätte es Ameisen in den Hufen.
    Taktunreinheit oder steifer Gang – Besonders auf hartem Boden oder in Wendungen.
    Leichte Lahmheit – Vor allem vorne, aber auch hinten möglich.

    → Sofortmaßnahme:
    Futter checken! Kein Gras, kein Kraftfutter, nur zuckerarmes Heu (am besten eingeweicht).
    Hufe kühlen (Eiswasser, Kältepackungen – aber nicht zu lange, sonst Unterkühlung!).
    Tierarzt anrufen – Auch wenn’s „nur“ ein Verdacht ist.


    2. Akute Hufrehe: „Jetzt geht’s richtig los“

    Wenn dein Pferd plötzlich lahmt wie verrückt, sich weigert zu laufen oder sich hinlegt, ist die Hölle los. Typische Anzeichen:

    🚨 Extreme Lahmheit – Das Pferd will nicht mehr auftreten, besonders vorne.
    🚨 Rehestellung („Sägebockhaltung“) – Vorderbeine nach vorne gestreckt, Hinterbeine unter den Bauch gezogen, um die Zehen zu entlasten.
    🚨 Trachtenfußung – Das Pferd belastet nur noch die Fersen, nicht mehr die Zehe.
    🚨 Wendeschmerz – In engen Wendungen wird die Lahmheit schlimmer.
    🚨 Warme bis heiße Hufe – Besonders am Kronrand (da, wo das Fell aufhört).
    🚨 Starker Puls in den Fesselarterien – Wenn du deine Finger seitlich an die Fessel legst, spürst du ein starkes Pochen (normalerweise kaum fühlbar!).
    🚨 Schmerzreaktion bei Hufzangendruck – Wenn der Tierarzt mit der Zange auf die Zehe drückt, zuckt das Pferd zusammen oder reißt das Bein weg.
    🚨 Apathie oder Unruhe – Manche Pferde liegen nur noch rum, andere sind total hibbelig.
    🚨 Fieber oder Kreislaufprobleme – Je nach Ursache (z. B. bei Vergiftungen oder schweren Infektionen).

    → Sofortmaßnahmen (NEBEN dem Tierarzt-Ruf!):
    Boxenruhe! Tief einstreuen (Sägespäne, Sand, Torf), damit das Pferd sich hinlegen kann, ohne sich zu verletzen.
    Hufe kühlenEiswasser oder Kältepackungen (20 Min. kühlen, 20 Min. Pause, wiederholen).
    Kein Futter mehr gebenNUR Wasser und zuckerarmes Heu (wenn überhaupt).
    Schmerzmittel? Nur nach Absprache mit dem Tierarzt! (NSAR wie Phenylbutazon können helfen – aber falsch dosiert gefährlich!)


    3. Chronische Hufrehe: „Wenn der Schaden schon da ist“

    Wenn die akute Phase überstanden ist, aber das Pferd immer wieder lahmt, kann die Hufrehe chronisch werden. Typische Anzeichen:

    🔹 Dauerhafte Lahmheit – Besonders auf hartem Boden oder in Wendungen.
    🔹 Veränderte HufformReheringe (horizontale Rillen im Huf), konkave Zehenwand (die Zehe sieht aus, als wäre sie „eingedrückt“).
    🔹 Hufbeinrotation/-absenkung – Nur im Röntgen sichtbar, aber oft spürbar durch eine abgesunkene Hufkapsel.
    🔹 Kalte Hufe – Bei chronischer Durchblutungsstörung fühlen sich die Hufe manchmal eiskalt an.

    → Langzeitmanagement:
    Regelmäßige Hufpflege – Ein erfahrener Schmied/Huforthopäde muss die Hufe röntgenbasiert bearbeiten.
    Strikte DiätKein Gras, kein Getreide, zuckerarmes Heu (ggf. mit Maulkorb weiden lassen).
    Stoffwechsel checken – Bluttest auf Insulin, Glukose, ACTH (EMS/Cushing?).
    Bewegung kontrollieren – Kein Galoppieren auf hartem Boden, aber sanfte Bewegung (z. B. Spaziergänge im Schritt) ist wichtig.


    Fazit: Hufrehe ist kein Schicksal – aber ein Wettlauf gegen die Zeit

    Hufrehe ist keine Lappalie – sie kann dein Pferd für immer lahm machen oder sogar töten. Aber: Je früher du handelst, desto besser sind die Chancen!

    Deine Checkliste für den Ernstfall:
    Frühwarnzeichen erkennen (Unruhe, Taktfehler, Widersetzlichkeit beim Hufaufheben).
    Bei Verdacht: Futter stoppen, Hufe kühlen, Tierarzt rufen!
    Akute Phase: Boxenruhe, Kühlung, Schmerzmanagement (nur mit TA!).
    Chronische Phase: Röntgen, Hufkorrektur, Diät, Stoffwechsel checken.

    Und denk dran: Vorbeugen ist besser als heilen!
    Kein Übergewicht (dick = Risiko!).
    Kein plötzlicher Futterwechsel (z. B. von Heu auf frisches Gras).
    Regelmäßige Hufpflege (ein guter Schmied sieht Probleme, bevor sie schlimm werden).
    Stoffwechsel im Blick behalten (EMS/Cushing früh behandeln).

    Wenn du nur eine Sache mitnimmst, dann diese:
    Hufrehe ist ein Notfall – auch wenn’s „nur“ ein bisschen lahmt. Handle schnell, handle richtig, und hol dir Hilfe!


    Falls du eine kompakte Checkliste für den Stall brauchst – sag Bescheid, dann mach ich dir eine zum Ausdrucken. Und jetzt: Ab in den Stall und die Hufe checken! 🐴💪

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    Gut vorbereitet sein zahlt sich aus: In meiner Stallapotheke findest du die wichtigsten Mittel und Tipps für den Ernstfall.


    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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    Pferd hustet bei Belastung

    Pferd hustet bei Belastung

     

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    **Husten beim Pferd unter Belastung? So packst du’s an!**

    Moin!

    Dein Pferd hustet beim Reiten oder Longieren, aber in Ruhe ist alles normal? Das kann echt nerven – und vor allem ist es ein Warnsignal. Meist steckt equines Asthma (früher COPD oder Dämpfigkeit) dahinter, eine chronische Atemwegserkrankung, die durch Staub, Schimmel oder Ammoniak im Stall ausgelöst wird. Aber keine Panik: Mit den richtigen Schritten kriegst du das in den Griff.

    **Das Problem: Warum hustet mein Pferd bei Belastung?**

    Husten unter Belastung ist oft das erste Anzeichen für gereizte oder verengte Atemwege. Typisch:

    • Trockener Husten zu Beginn, später mit Schleim.
    • Atemnot: Dein Pferd atmet schwer aus, die Nüstern sind gebläht, und die Bauchmuskeln arbeiten mit (sogenannte „Bauchpresse“).
    • Leistungsknick: Es ist schneller schlapp, schwitzt ohne Grund oder will nicht mehr richtig mitarbeiten.
    • Kein Fieber oder Nasenausfluss (außer bei akuten Infekten).

    Hauptverdächtiger: Equines Asthma – eine allergische Reaktion auf Staub, Schimmelsporen oder Ammoniak im Stall. Aber auch Viren (z. B. Herpes) oder Bakterien (z. B. Druse) können dahinterstecken.

    **Die Lösung: So hilfst du deinem Pferd**

    **1. Stallmanagement – der Gamechanger!**

    Die meisten Atemwegsprobleme entstehen durch Staub und schlechte Luft. Hier kannst du sofort handeln:

    Heu dampfen oder wässern – Staub und Schimmelsporen werden reduziert.

    Staubfreie Einstreu – z. B. Hanf oder Gummimatten statt Stroh.

    Gute Belüftung – Keine Zugluft, aber frische Luft muss rein! Fenster auf, Türen offen, Staub absaugen.

    Ammoniak reduzieren – Regelmäßig misten, feuchte Stellen vermeiden.

    Draußen halten – Je mehr Zeit auf der Weide, desto besser für die Lunge.

    **2. Bewegung & Fütterung**

    • Tägliche Bewegung – auch bei Husten! Aber nicht überlasten. Spaziergänge oder lockeres Longieren helfen, die Lunge zu reinigen.
    • Gewicht kontrollieren – Übergewicht belastet die Atmung zusätzlich.
    • Staubarmes Futter – Kein Heulage oder staubiges Kraftfutter. Besser: Pellets oder eingeweichte Rationen.

    **3. Tierarzt checken lassen**

    Wenn der Husten länger als ein paar Tage anhält oder sich verschlimmert, ab zum Tierarzt! Der kann mit:

    • Endoskopie (Atemwege anschauen)
    • Bronchialspülung (Schleimprobe analysieren)
    • Röntgen (Lungenzustand checken)

    die genaue Ursache finden.

    Behandlungsmöglichkeiten:

    • Bronchodilatatoren (z. B. Clenbuterol) – weiten die Atemwege.
    • Kortison (inhaliert oder gespritzt) – bekämpft die Entzündung.
    • Antibiotika – nur bei bakteriellen Infekten!

    **4. Allergene meiden**

    • Pollenflug? Weidezeiten anpassen.
    • Schimmel im Heu? Auf Qualität achten oder Heu dampfen.
    • Stress? Pferde mit Asthma reagieren oft empfindlich auf Hektik.

    **Fazit: Husten ist kein Schicksal!**

    Ein hustendes Pferd ist kein Grund zur Panik, aber ein klares Signal, dass etwas nicht stimmt. Meist reicht schon eine Umstellung im Stall und Fütterung, um die Beschwerden zu lindern. Wenn der Husten bleibt, Tierarzt ran – denn je früher du handelst, desto besser sind die Chancen auf Besserung.

    Dein Pferd wird es dir danken – mit freier Atmung und voller Power beim nächsten Ausritt!

    Quellen: Tierärztliche Kliniken und Praxen (u. a. Pferdeklinik Aschheim, Altano Group, Pavo Futterberatung). Mehr Infos findest du in den verlinkten Artikeln.

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    Marcos Produkt-Tipps für dich:

    EMMA Basic Bronchial-Kräuter für Pferde
    Kräutermischung zur Unterstützung der Atemwege bei Husten und Belastung

    Leovet Bronchial-Elixier für Pferde
    Flüssiges Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung der Bronchien bei Husten und Atemwegsproblemen

    Cavalor Bronchix Liquid
    Sirup zur Unterstützung der oberen Atemwege, besonders bei Belastung und staubiger Stallluft

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  • Warum frisst mein Pferd Erde

    Warum frisst mein Pferd Erde

    Warum frisst mein Pferd Erde?

    Pferd frisst Erde ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Wenn dein Pferd Erde futtert – Was steckt dahinter?

    Moin, du!

    Pferd frisst Erde

    Ich bin’s, der Marco aus Ostfriesland. Oder, wie manche sagen, der Knochenbrecher. Aber keine Sorge, heute brech ich nix, heute denk ich mit dir über was ganz anderes nach. Du schreibst mir, dein Pferd frisst Erde, und du machst dir da einen Kopp. Verständlich! Ist ja auch nicht alltäglich, wenn dein Dicker da auf einmal im Dreck rumwühlt.

    Das Problem: Dein Pferd hat den Schnabel voll Erde

    Du stehst am Zaun, siehst zu, wie dein Pferd genüsslich am Boden knabbert – und das ist keine Wurzel, das ist schlichtweg Erde. Klar, da macht man sich Gedanken: Fehlt dem was? Ist das schlimm? Muss ich mir Sorgen machen? Lass uns das mal ganz in Ruhe durchgehen. Ich bin kein Tierarzt, das weißt du, aber ich geb dir gern ein paar Impulse und Gedanken mit, worauf du mal achten kannst. Hilfe zur Selbsthilfe, das ist mein Ding.

    Lösung: Hilfe zur Selbsthilfe – Die möglichen Gründe unter der Lupe

    Wenn ein Pferd Erde frisst, gibt es meist ein paar einfache Erklärungen. Hier sind ein paar Dinge, die du mal prüfen könntest:

    1. Fehlt ihm was? Mineralien und Salz: Das ist oft der erste Gedanke, und nicht ganz unbegründet. Manchmal fehlt den Tieren einfach was im Futterplan. Bekommt dein Pferd genug Salzlecksteine? Oder sind die Mineralien im Futter alle im Lot? Vielleicht will er damit einen Mangel ausgleichen. Guck mal genau hin, was er da so bekommt.

    2. Langeweile oder zu wenig Raufutter? Stell dir vor, du hast den ganzen Tag nix zu tun und der Magen ist leer. Dann fängt man auch an, Blödsinn zu machen. Gerade, wenn die Weide schon abgefressen ist oder das Heu rationiert wird, kann es sein, dass dein Pferd einfach Beschäftigung sucht oder der Magen knurrt. Hat er immer genug Heu zur freien Verfügung? Oder gibt es genug Möglichkeiten zur Beschäftigung im Stall oder auf der Weide?

    3. Der Darm und seine Mitbewohner: Manchmal kann auch im Darm was nicht stimmen. Vielleicht hat dein Pferd Würmer, oder die Darmflora ist etwas durcheinander. Das kann dazu führen, dass sie versuchen, über die Erde irgendwas zu finden, was ihnen guttut oder womit sie sich selbst „helfen“ wollen. Wann war denn die letzte Wurmkur? Oder gab es in letzter Zeit Magen-Darm-Probleme?

    4. Stress in der Bude? Pferde sind sensible Tiere. Manchmal fressen sie Erde, wenn sie unter Stress stehen oder sich nicht wohlfühlen. Gab es in letzter Zeit Veränderungen? Neue Boxennachbarn, neuer Tagesablauf, zu wenig Ruhe? Auch das kann ein Auslöser sein.

    Wie gesagt, ich bin kein Doktor, aber diese Punkte sind gute Ansatzpunkte, um mal selbst Detektiv zu spielen. Beobachte genau: Wann frisst er Erde? Immer an derselben Stelle? Nach dem Fressen oder wenn er Hunger hat? Solche Kleinigkeiten können wichtige Hinweise geben.

    Fazit: Bleib dran und beobachte!

    Mach dir nicht gleich einen riesen Kopf, aber nimm es auch ernst. Geh die Punkte mal durch, schau dir die Fütterung und die Umgebung deines Pferdes genau an. Wenn du dir unsicher bist oder das Erdefressen gar nicht aufhört, dann scheue dich nicht, einen echten Tierarzt anzurufen. Der kann dann wirklich ins Detail gehen und checken, ob alles in Ordnung ist. Aber oft reicht schon ein kleiner Blickwechsel in der Fütterung oder Haltung.

    Ich wünsch dir und deinem Dicken alles Gute! Bleib gesund!

    Dein Marco.

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    Marcos Produkt-Tipps für dich:

    Pavo Mineralmix
    Ergänzungsfutter mit Mineralstoffen wie Natrium, Kalzium und Magnesium zur Bekämpfung von Mineralstoffmängeln, der häufigen Ursache für Geophagie[1][2][3]

    NAF Super Silizium
    Flüssiges Silizium-Präparat zur Unterstützung von Bindegewebe und Hufqualität. Als mögliche Ursache für Geophagie wird unter anderem Mineralstoffmangel diskutiert, wissenschaftlich ist dies nicht abschließend belegt.

    Pavo Fibre Beet Pulp
    Ballaststoffreiches Ergänzungsfutter zur Unterstützung der Verdauung und Verhinderung von Sandkoliken durch Erdaufnahme[1][4]

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