Kategorie: Gelenke Pferd

  • Spat Pferd Erfahrungen

    Spat Pferd Erfahrungen

    Spat Pferd Erfahrungen

    Spat Pferd Erfahrungen ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Spat Pferd Erfahrungen
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    Spat beim Pferd: Wenn die Gelenke streiken – was wirklich hilft

    Moin!
    Hier ist Marco, der Knochenbrecher aus Ostfriesland. Heute geht’s um ein Thema, das vielen Pferdebesitzern den Schlaf raubt: Spat. Nicht der, den man im Garten ausgräbt, sondern der, der deinem Pferd das Laufen vermiest. Ich kenn das aus eigener Erfahrung – und aus unzähligen Gesprächen mit Reitern, die verzweifelt nach Lösungen suchen. Also, packen wir’s an!


    Das Problem: Warum Spat kein harmloses Zipperlein ist

    Spat Pferd Erfahrungen

    Spat ist kein Hexenwerk, aber auch kein Pappenstiel. Es ist eine chronische Entzündung im Sprunggelenk, die mit der Zeit den Knorpel kaputtmacht und Knochenwucherungen (Exostosen) bildet. Klingt übel? Ist es auch. Besonders tückisch: Die ersten Anzeichen sind oft so subtil, dass man sie leicht übersieht.

    Typische Warnsignale – hör auf dein Pferd!

    • Frühphase: Dein Pferd wirkt steif, besonders nach dem Aufstehen. Im Trab wirkt es, als hätte es Blei in den Beinen. Vielleicht schleift es sogar mit den Hufen oder zeigt plötzlich keine Lust mehr auf Arbeit.
    • Einlauflahmheit: Nach ein paar Minuten Trab wird’s besser – aber wehe, du lässt es eine Stunde stehen. Dann lahmt es wieder wie verrückt.
    • Fortgeschritten: Du siehst oder fühlst harte Verdickungen am inneren Sprunggelenk. Der Trab wird flach, die Tritte kurz. Und dein Pferd guckt dich an, als würdest du es zum Spaß quälen.

    Ursachen? Da gibt’s einige:
    Fehlstellungen (kuhhessig, säbelbeinig – oft angeboren)
    Überlastung (zu frühes, zu hartes Training)
    Mineralstoffmangel (Kalzium-Phosphor-Ungleichgewicht)
    Schlechte Hufpflege (zu lange nicht korrigiert)
    Genetik (Traber sind besonders anfällig)


    Die Lösung: Was du JETZT tun kannst

    Spat ist nicht heilbar – aber behandelbar. Und zwar so, dass dein Pferd noch Jahre schmerzfrei laufen kann. Hier kommt der Plan:

    1. Tierarzt ran – aber richtig!

    Erstmal brauchst du eine klare Diagnose. Röntgen, vielleicht sogar ein MRT. Kein Rumgedoktere mit „Ach, das wird schon“. Wenn’s Spat ist, musst du wissen, wie weit fortgeschritten er ist.

    2. Bewegung ist Medizin – aber die richtige!

    • Kein Boxenarrest! Bewegung hält die Gelenke geschmeidig. Aber: Kein harter Boden, kein extremes Training.
    • Weidegang ist Gold wert – aber nicht auf steinigem Untergrund.
    • Trab- und Galopparbeit dosieren. Kurze, regelmäßige Einheiten auf weichem Boden (Sand, Waldboden).

    3. Futter optimieren – Mineralien sind kein Hexenwerk

    • Kalzium-Phosphor-Verhältnis checken (2:1 ist ideal).
    • Magnesium und Zink unterstützen den Knorpelstoffwechsel.
    • Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Fischöl) wirken entzündungshemmend.
    • Teufelskralle kann helfen – aber nicht als Wundermittel, sondern als Unterstützung.

    4. Hufpflege – alle 6-8 Wochen!

    Ein schlechter Hufbeschlag oder zu lange Hufe verschlimmern die Belastung. Ein guter Hufschmied ist dein bester Freund.

    5. Schmerzmanagement – aber mit Köpfchen

    • Entzündungshemmer (z. B. Phenylbutazon) nur kurzfristig, nicht dauerhaft!
    • Stoßwellentherapie – in Studien gut belegt, aber nicht billig.
    • Intra-artikuläre Injektionen (z. B. Hyaluronsäure) können die Gelenkflüssigkeit verbessern – laut aktuellen Erfahrungsberichten aus der Praxis.

    6. Operation? Nur im Notfall!

    Bei fortgeschrittenem Spat kann eine OP helfen, aber das ist kein Zuckerschlecken. Erst alle anderen Optionen ausschöpfen!


    Fazit: Spat ist kein Todesurteil – aber ein Weckruf

    Spat ist lästig, keine Frage. Aber mit der richtigen Strategie kannst du deinem Pferd Jahre an Lebensqualität schenken. Wichtig ist:
    Früh handeln – je früher, desto besser.
    Konsequent bleiben – keine halben Sachen.
    Geduld haben – Spat geht nicht von heute auf morgen weg.

    Und denk dran: Ein Pferd mit Spat ist nicht kaputt. Es braucht nur einen Besitzer, der bereit ist, sich anzupassen. Wenn du das schaffst, wird dein Pferd dir danken – mit jedem schmerzfreien Schritt.

    Also: Ärmel hochkrempeln und loslegen! Und wenn du Fragen hast – immer her damit. Ich helf, wo ich kann.

    Bis bald im Stall,
    Marco – der Knochenbrecher 🐴💪

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.


    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • Pferd lahmt vorne rechts

    Pferd lahmt vorne rechts

    Pferd lahmt vorne rechts

    Pferd lahmt vorne rechts ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Pferd lahmt vorne rechts
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    Lahmheit vorne rechts: Wenn dein Pferd plötzlich „hinkt“

    Moin!
    Dein Pferd lahmt vorne rechts – und du stehst da wie der Ochs vorm Berg. Keine Panik, aber auch kein Rumgedruckse: Lahmheit ist kein Hexenwerk, aber ein Warnsignal, das du ernst nehmen musst. Hier kommt, was du wissen musst – ohne Schnickschnack, aber mit Herz.

    Pferd lahmt vorne rechts


    Das Problem: Warum lahmt mein Pferd vorne rechts?

    Über 90 % aller Lahmheiten vorne sitzen unterhalb des Vorderfußwurzelgelenks – also im Huf, Fesselgelenk oder an den Sehnen. Warum? Ganz einfach: Die Vorderbeine tragen 65 % des Körpergewichts (plus Reiter!), und da ist wenig Polster drumherum. Typische Übeltäter:
    Hufrollenentzündung (Podotrochlose) – der Klassiker bei Reitpferden ab 7 Jahren.
    Hufgelenksarthrose – oft mit Schwellung überm Kronsaum.
    Fesselträger-Probleme (Desmitis) – Sehnen, die überlastet sind.

    Wie merkst du’s?
    Kopfnicken: Beim Aufsetzen des lahmen Beins (rechts) geht der Kopf hoch – das Pferd entlastet. Beim gesunden Bein (links) geht er runter. „Ja, nein, ja, nein“ – wie bei nem schlechten Date.
    Schleifender Gang: Das Bein wird nicht richtig hochgenommen, die Zehenspitze schleift oder es setzt vermehrt auf Ballen/Hufspitze auf.
    Schwellung/Fülle überm Kronsaum? Dann ist oft das Hufgelenk dran.


    Was tun? Erste Hilfe & nächste Schritte

    1. Ruhe bewahren – und Ruhe geben!
    Nicht reiten! Kein Training, kein Longieren, kein „Ach, wird schon“. Lahmheit = Schmerz = dein Pferd sagt: „Hör auf, mich zu quälen!“
    Kühlen (z. B. mit Eis oder kaltem Wasser) kann bei akuten Entzündungen helfen – aber nicht bei offenen Wunden!

    2. Systematisch checken
    Palpieren: Fühl mal vorsichtig die Beine ab – von oben nach unten. Wärme, Schwellung, Schmerzreaktion? Notier dir, wo’s wehtut.
    Huf checken: Stein im Huf? Nageltritt? Losen Eisenrand? Einfach mal mit nem Hufkratzer nachschauen.
    Gangbild beobachten: Auf hartem und weichem Boden führen. Lahmheit zeigt sich oft deutlicher auf hartem Untergrund.

    3. Tierarzt ran – aber richtig!
    Keine Selbstdiagnose! Ein guter Pferdetierarzt macht:
    Lahmheitsuntersuchung (inkl. Beugeproben, diagnostische Anästhesie).
    Ultraschall (für Sehnen/Bänder) oder Röntgen (für Knochen/Gelenke) – immer beide Beine! (Weil: Vergleich ist alles.)
    MRT/Szintigraphie nur bei unklaren Fällen.
    Frag nach modernen Methoden: Ganganalyse (z. B. mit Sensoren) kann objektiver sein als das bloße Auge.

    4. Therapie: Was hilft wirklich?
    Entzündungshemmer (z. B. Phenylbutazon) – aber nur kurzfristig und nach Absprache!
    Bewegungsprogramm: Kein Boxenstall! Kontrollierte Bewegung (z. B. Handführen auf weichem Boden) fördert die Heilung.
    Regenerative Maßnahmen:
    PRP (Plättchenreiches Plasma) oder Stammzellen – bei Sehnenschäden oft erfolgreich.
    Stoßwellentherapie – kann bei Fesselträger-Problemen Wunder wirken.
    Hufbearbeitung: Ein guter Hufschmied kann durch Korrektur der Hufform Entlastung schaffen.


    Fazit: Lahmheit ist kein Todesurteil – aber ein Weckruf

    Dein Pferd lahmt vorne rechts? Das ist kein Drama, aber ein klares Signal. Die meisten Ursachen sind behandelbar – wenn du früh handelst und professionelle Hilfe holst. Hier nochmal die wichtigsten Punkte:
    Ruhe geben – kein Reiten, kein Stress.
    Systematisch checken – Huf, Beine, Gangbild.
    Tierarzt ran – mit Ultraschall/Röntgen und klarem Plan.
    Therapie konsequent durchziehen – regenerative Maßnahmen lohnen sich!

    Und denk dran: Ein lahmes Pferd ist kein kaputtes Pferd. Es sagt dir nur, dass es Hilfe braucht. Also hör hin – und handle.

    Bis bald im Stall!
    Dein Marco „Knochenbrecher“ Tjaden


    P.S.: Du hast noch Fragen? Schreib mir – aber bitte nicht nach nem Tierarzt fragen. Ich bin kein Doc, sondern nur der Typ, der dir sagt: „Mach mal halblang und hör auf dein Pferd.“

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  • Pferd Strahlfäule behandeln

    Pferd Strahlfäule behandeln

    Pferd Strahlfäule behandeln

    Strahlfäule Pferd behandeln ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Pferd Strahlfäule behandeln
    Foto von Helena Lopes auf Unsplash
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    Wenn der Pferdehuf müffelt: Strahlfäule ade! Dein Huf, deine Verantwortung!

    Strahlfäule Pferd behandeln

    Moin!

    So, mein Freund, du hast das Problem, dass es am Huf deines Pferdes anfängt zu stinken und das Horn weich wird? Dann reden wir mal Tacheles über die sogenannte Strahlfäule. Das ist keine Lappalie, sondern eine ernstzunehmende Sache, die wir angehen müssen.

    Was ist der Schiet eigentlich?

    Ganz einfach: Strahlfäule ist eine blöde bakterielle Infektion, die das weiche Strahlhorn im Huf angreift. Hauptübeltäter sind Fäulnisbakterien wie Fusobacterium necrophorum. Die Biester fühlen sich pudelwohl, wo es feucht, sauerstoffarm und schön ammoniakreich ist – also oft da, wo Kot und Urin vor sich hin modern. Die Folge? Das Horngewebe wird zersetzt, der Hufmechanismus – deine Pferdehufe sind ja quasi eine Blutpumpe – leidet. Wird das nicht behandelt, kann das zu Instabilität, Schmerzen und sogar zu Lahmheit führen. Und bevor du fragst: Bis zu 45 Prozent der Pferde haben laut Studien damit zu tun. Also kein Einzelfall bei dir.

    Woran du Strahlfäule erkennst:

    • Gestank: Da kommt ein unangenehmer Fäulnisgeruch aus den Strahlfurchen. Das merkst du sofort!
    • Optik: Das Strahlhorn wird dunkel, schmierig, matschig oder sogar richtig zerfressen. Das fängt meist in der mittleren Furche an und wird weich.
    • Schmerzen: Dein Pferd kann lahmen, weil die Lederhaut entzündet ist und sich Horn ablöst.
    • Veränderungen: Du siehst vielleicht Strahlfäuleringe am Huf – das ist weiches Horn, das in Ringen vom Kronensaum zu den Trachten wächst. Auch Ballensenkung oder Trachtendehnung können Anzeichen sein.
    • Ausbreitung: Der Befall macht nicht Halt, der kann sich auf Sohle, Ballen und Saumlederhaut ausbreiten.

    Warum dein Pferd das hat – die Ursachen:

    Die Ursachen sind oft hausgemacht und gar nicht so mysteriös:

    • Feuchte und unsaubere Bedingungen: Nasse Einstreu, Mistmatratzen, matschige Paddocks – das alles fördert die Ammoniakbildung und ist ein Paradies für diese Bakterien.
    • Vernachlässigte Hufpflege: Wenn du die Furchen nicht sauber machst, Risse ignorierst oder der Huf unregelmäßig geschnitten wird, haben die Bakterien leichtes Spiel.
    • Haltungsfehler: Zu wenig Bewegung zum Beispiel. Das reduziert den Blutfluss im Huf, und das Horn wird schwächer. Auch Fehlstellungen können eine Rolle spielen.
    • Schwaches Horn: Wenn dein Pferd von Natur aus weicheres Strahlhorn hat, zum Beispiel durch schlechte Nährstoffversorgung, ist es anfälliger.

    Was du jetzt tun kannst – Hilfe zur Selbsthilfe:

    Ganz wichtig ist, dass du frühzeitig handelst, um größere Probleme wie Hufkrebs-Risiko oder chronische Lahmheit zu vermeiden. Wenn du unsicher bist oder es richtig schlimm aussieht, dann ruf bitte den Tierarzt an! Ich bin kein Tierarzt, aber ich kann dir Impulse geben, was du selbst in die Hand nehmen kannst:

    1. Ordnung muss sein: Täglich die Hufe auskratzen, und zwar gründlich! Lass von einem guten Hufschmied oder Hufpfleger das faulige Horn entfernen. Das ist die Basis.
    2. Trockenlegen und sauber halten: Dein Pferd braucht eine trockene und saubere Unterlage. Die Box muss täglich gemistet werden. Keine Ausnahme!
    3. Desinfektion anwenden: Es gibt antiseptische Mittel, zum Beispiel mit Kupfer- oder Zinksulfat, die helfen können. Aber sprich das kurz mit deinem Tierarzt ab, was für dein Pferd das Richtige ist. Sorbin ist auch so ein Bakterienhemmer, der erwähnt wird.
    4. Hufpflege vom Profi: Regelmäßiges Trimmen ist essenziell, damit die Strahlfurchen belüftet werden. Manchmal können Hufschuhe helfen, um den Huf trocken zu halten.
    5. Bewegung und Futter: Sorge dafür, dass dein Pferd genug Bewegung hat. Das fördert den Blutfluss im Huf und stärkt das Horn. Eine ausgewogene Fütterung ist dabei genauso wichtig.

    Mein Fazit für dich:

    Strahlfäule ist nervig, ja, aber kein Weltuntergang, wenn du dich kümmerst. Täglich Hufkontrolle, Sauberkeit im Stall und auf den Paddocks, dazu ordentliche Hufpflege – das ist der Schlüssel. Hör auf dein Bauchgefühl und schau dir die Hufe deines Pferdes genau an. Du bist für deinen Vierbeiner verantwortlich! Packen wir’s an!

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    Gut vorbereitet sein zahlt sich aus: In meiner Stallapotheke findest du die wichtigsten Mittel und Tipps für den Ernstfall.


    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • Mauke Pferd behandeln

    Mauke Pferd behandeln

    Mauke Pferd behandeln

    Mauke Pferd behandeln ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Mauke Pferd behandeln
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    Mauke beim Pferd – Wenn die Fesseln brennen wie ’ne Nordsee-Brandung

    Moin!
    Hier ist Marco, der Knochenbrecher aus Ostfriesland. Heute geht’s um Mauke – dieses fiese Ekzem, das unseren Pferden die Fesseln zerfrisst wie ’n Sturm die Deiche. Ich kenn das Problem: Mein Friesenwallach hatte mal ’ne Phase, da sah seine Fesselbeuge aus, als hätte jemand mit ’m Schleifpapier drübergegangen. Und glaub mir, das juckt nicht nur – das brennt wie Hölle.


    Das Problem: Warum kriegt mein Pferd Mauke?

    Mauke Pferd behandeln

    Mauke ist kein Zufall, sondern ’n Warnsignal. Die Haut in der Fesselbeuge ist dünn, ständig nass (Matsch, Regen, Schweiß) und voller Bakterien, Pilze oder Milben. Wenn dann noch Faktoren wie Fesselbehang (ja, ihr Friesen- und Tinker-Besitzer, ich seh euch!), Nährstoffmangel (Zink, Mangan) oder schlechte Haltung (Dauer-Matsch, dreckige Einstreu) dazukommen, ist das wie ’n offenes Buffet für Keime.

    Die Stadien – von „Ach, nur ’n bisschen schuppig“ bis „Heilige Scheiße, das blutet!“
    1. Stadium 1 (trockene Mauke): Schuppige Haut, juckt wie verrückt. Dein Pferd stampft mit den Hufen oder scheuert sich die Beine wund.
    2. Stadium 2 (nässende Mauke): Jetzt wird’s eklig. Die Haut ist rot, nässt, bildet Krusten – und stinkt manchmal wie ’n alter Fischkutter.
    3. Fortgeschritten: Die Haut wird dick wie Leder, es bilden sich Falten, und im schlimmsten Fall kriegt dein Pferd chronisches Lymphödem (CPL) – dann wird’s richtig hart.

    Wer ist besonders gefährdet?
    Kaltblüter & schwere Rassen (Friesen, Tinker, Shires – ihr wisst, warum)
    Pferde mit hellem Fell (weniger Pigment = anfälliger)
    Pferde mit Fesselbehang (Matsch und Feuchtigkeit bleiben hängen wie ’n nasser Lappen)
    Pferde mit Zinkmangel (Zink ist wie ’n Schutzschild für die Haut)


    Die Lösung: Mauke bekämpfen – aber richtig!

    Hier kommt mein 3-Punkte-Plan, damit dein Pferd wieder gesunde Fesseln kriegt. Wichtig: Das ist kein Tierarzt-Ersatz, aber Hilfe zur Selbsthilfe!

    1. Ursache killen – Haltung & Hygiene

    • Matsch ade! Kein Pferd sollte im Dauer-Schlamm stehen. Wenn dein Paddock aussieht wie ’n Sumpf, mach was dagegen:
    • Drainage (Sand, Kies, Gummimatten)
    • Tägliches Abspritzen (aber nicht mit kaltem Wasser – das reizt die Haut noch mehr!)
    • Fesselbehang kürzen (ja, auch wenn’s wehtut – weniger Haare = weniger Feuchtigkeitsfalle)
    • Stallhygiene: Mist raus, frische Einstreu rein. Kein Ammoniak-Gestank – das reizt die Haut zusätzlich.

    2. Lokale Behandlung – Reinigen & Desinfizieren

    • Krusten entfernen – aber sanft!
    • Weiche die Krusten mit lauwarmem Wasser oder Kamillentee ein (nicht abreißen, sonst blutet’s!).
    • Danach trockentupfen (kein Rubbeln!).
    • Desinfizieren:
    • Calendula-Tinktur (wirkt entzündungshemmend)
    • Zinksalbe (schützt die Haut, aber nicht bei nässender Mauke!)
    • Bei Bakterien: Octenisept oder Betaisodona (aber nicht dauerhaft – Resistenzen drohen!)
    • Bei Pilzen: Teebaumöl (verdünnt!) oder antimykotische Salben (z. B. Canesten)
    • Keine Hausmittel-Märchen!
    • Kein Melkfett (verschlimmert alles!)
    • Kein Babyöl (verstopft die Poren)
    • Kein Alkohol (brennt wie Feuer!)

    3. Systemisch unterstützen – Fütterung & Immunsystem

    • Zink & Mangan checken!
    • Blutbild machen lassen (Zinkmangel ist oft der Auslöser).
    • Zink supplementieren (z. B. Zinkchelat oder Bierhefe).
    • Leber entlasten (Mariendistel, Artischocke – die Leber ist der Filter, und wenn die spinnt, spinnt die Haut mit).
    • Immunsystem stärken:
    • Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Fischöl)
    • Probiotika (gesunder Darm = gesunde Haut)
    • Bei CPL (chronisches Lymphödem):
    • Fütterungsumstellung (weniger Eiweiß, mehr Selen, Vitamin E)
    • Bewegung (Lymphfluss anregen – aber kein Dauerstress!)

    Wann zum Tierarzt?

    • Wenn die Mauke nicht besser wird nach 1–2 Wochen.
    • Wenn dein Pferd Fieber hat oder lahmt (könnte auf ’ne tiefe Infektion hindeuten).
    • Wenn du offene Wunden oder starke Schwellungen siehst.
    • Wenn du Milben vermutest (dann brauchst du spezielle Mittel wie Ivermectin).

    Fazit: Mauke ist kein Todesurteil – aber ’ne Warnung!

    Mauke ist wie ’n Warnblinker: Dein Pferd sagt dir, dass irgendwas nicht stimmt. Ob’s die Haltung, die Fütterung oder ’ne versteckte Infektion ist – du musst der Sache auf den Grund gehen.

    Mein Rat an dich:
    1. Haltung checken (kein Matsch, saubere Einstreu).
    2. Fesselbehang kürzen (ja, auch wenn’s wehtut).
    3. Lokal behandeln (sanft reinigen, desinfizieren, schützen).
    4. Fütterung anpassen (Zink, Leber, Immunsystem).
    5. Nicht aufgeben! Mauke kann hartnäckig sein, aber mit Geduld kriegst du das in den Griff.

    Und denk dran: Ein gesundes Pferd hat keine Mauke. Wenn’s doch passiert, ist das kein Weltuntergang – aber ’n Weckruf. Also: Ärmel hochkrempeln, durchhalten und deinem Pferd die Fesseln retten!

    Bis zum nächsten Mal – und pass auf, dass dein Pferd nicht im Matsch versinkt!
    Marco, der Knochenbrecher 🐴💪

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  • Pferd hustet bei Belastung

    Pferd hustet bei Belastung

    Pferd hustet bei Belastung

     

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    **Husten beim Pferd unter Belastung? So packst du’s an!**

    Moin!

    Dein Pferd hustet beim Reiten oder Longieren, aber in Ruhe ist alles normal? Das kann echt nerven – und vor allem ist es ein Warnsignal. Meist steckt equines Asthma (früher COPD oder Dämpfigkeit) dahinter, eine chronische Atemwegserkrankung, die durch Staub, Schimmel oder Ammoniak im Stall ausgelöst wird. Aber keine Panik: Mit den richtigen Schritten kriegst du das in den Griff.

    **Das Problem: Warum hustet mein Pferd bei Belastung?**

    Husten unter Belastung ist oft das erste Anzeichen für gereizte oder verengte Atemwege. Typisch:

    • Trockener Husten zu Beginn, später mit Schleim.
    • Atemnot: Dein Pferd atmet schwer aus, die Nüstern sind gebläht, und die Bauchmuskeln arbeiten mit (sogenannte „Bauchpresse“).
    • Leistungsknick: Es ist schneller schlapp, schwitzt ohne Grund oder will nicht mehr richtig mitarbeiten.
    • Kein Fieber oder Nasenausfluss (außer bei akuten Infekten).

    Hauptverdächtiger: Equines Asthma – eine allergische Reaktion auf Staub, Schimmelsporen oder Ammoniak im Stall. Aber auch Viren (z. B. Herpes) oder Bakterien (z. B. Druse) können dahinterstecken.

    **Die Lösung: So hilfst du deinem Pferd**

    **1. Stallmanagement – der Gamechanger!**

    Die meisten Atemwegsprobleme entstehen durch Staub und schlechte Luft. Hier kannst du sofort handeln:

    Heu dampfen oder wässern – Staub und Schimmelsporen werden reduziert.

    Staubfreie Einstreu – z. B. Hanf oder Gummimatten statt Stroh.

    Gute Belüftung – Keine Zugluft, aber frische Luft muss rein! Fenster auf, Türen offen, Staub absaugen.

    Ammoniak reduzieren – Regelmäßig misten, feuchte Stellen vermeiden.

    Draußen halten – Je mehr Zeit auf der Weide, desto besser für die Lunge.

    **2. Bewegung & Fütterung**

    • Tägliche Bewegung – auch bei Husten! Aber nicht überlasten. Spaziergänge oder lockeres Longieren helfen, die Lunge zu reinigen.
    • Gewicht kontrollieren – Übergewicht belastet die Atmung zusätzlich.
    • Staubarmes Futter – Kein Heulage oder staubiges Kraftfutter. Besser: Pellets oder eingeweichte Rationen.

    **3. Tierarzt checken lassen**

    Wenn der Husten länger als ein paar Tage anhält oder sich verschlimmert, ab zum Tierarzt! Der kann mit:

    • Endoskopie (Atemwege anschauen)
    • Bronchialspülung (Schleimprobe analysieren)
    • Röntgen (Lungenzustand checken)

    die genaue Ursache finden.

    Behandlungsmöglichkeiten:

    • Bronchodilatatoren (z. B. Clenbuterol) – weiten die Atemwege.
    • Kortison (inhaliert oder gespritzt) – bekämpft die Entzündung.
    • Antibiotika – nur bei bakteriellen Infekten!

    **4. Allergene meiden**

    • Pollenflug? Weidezeiten anpassen.
    • Schimmel im Heu? Auf Qualität achten oder Heu dampfen.
    • Stress? Pferde mit Asthma reagieren oft empfindlich auf Hektik.

    **Fazit: Husten ist kein Schicksal!**

    Ein hustendes Pferd ist kein Grund zur Panik, aber ein klares Signal, dass etwas nicht stimmt. Meist reicht schon eine Umstellung im Stall und Fütterung, um die Beschwerden zu lindern. Wenn der Husten bleibt, Tierarzt ran – denn je früher du handelst, desto besser sind die Chancen auf Besserung.

    Dein Pferd wird es dir danken – mit freier Atmung und voller Power beim nächsten Ausritt!

    Quellen: Tierärztliche Kliniken und Praxen (u. a. Pferdeklinik Aschheim, Altano Group, Pavo Futterberatung). Mehr Infos findest du in den verlinkten Artikeln.

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

  • OPC aus Taubenkernmehl für Pferde und Hunde – Was wirklich hilft

    OPC aus Taubenkernmehl für Pferde und Hunde – Was wirklich hilft

    Moin!

    Ich bin Marco Tjaden, Knochenbrecher aus Ostfriesland. Ich behandle Tiere seit Jahren manuell – Pferde, Hunde, alles was vier Beine hat und klemmt. Und ich werde oft gefragt: „Marco, was hältst du von OPC aus Taubenkernmehl? Soll ich das meinem Tier geben?“

    Meine Antwort: Kommt drauf an. Und vor allem: Wie dosierst du?

    Ich verkaufe kein OPC. Ich habe kein Produkt im Sortiment. Ich teile hier meine Erfahrungen aus der Praxis – was funktioniert, was die Studien sagen, und wo du aufpassen musst. Ehrlich, direkt, ohne Marketing-Glibber.

    Was ist OPC überhaupt?

    OPC steht für oligomere Proanthocyanidine. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem in Traubenkernen vorkommen, aber auch in Apfelkernen, Pinienrinde oder Kakao. OPC gehört zur großen Familie der Flavonoide und wirkt im Körper als Antioxidans.

    Was macht ein Antioxidans? Es fängt freie Radikale ab – also diese aggressiven Sauerstoffverbindungen, die bei Stoffwechselprozessen entstehen und Zellen schädigen können. Zu viele freie Radikale bedeuten oxidativen Stress. Und oxidativer Stress bedeutet: Entzündungen, schnellere Alterung, schlechtere Regeneration.

    Die Forschung zu OPC läuft seit den 1950er-Jahren, vorangetrieben von Prof. Jacques Masquelier in Frankreich. Die meisten Studien sind Humanstudien – aber die pharmakologischen Mechanismen wirken auf zellulärer Ebene. Das heißt: Was beim Menschen funktioniert, gilt oft auch für andere Säugetiere. Hund, Pferd, Mensch – same same, but different.

    Pferde: OPC als Unterstützung für Faszien und Regeneration

    Pferde sind Bewegungstiere. Ihr gesamter Apparat – Muskeln, Sehnen, Bänder, Faszien – ist auf geschmeidige Funktion ausgelegt. Faszien sind die bindegewebigen Hüllen, die jeden Muskel umgeben und den ganzen Körper wie ein Netz durchziehen. Wenn Faszien verkleben, verdichten oder sich entzünden, wird das Pferd steif, unwillig oder zeigt Lahmheiten ohne klaren Befund.

    Genau hier kann OPC unterstützen.

    Faszien-Schutz: Ein plausibler Mechanismus

    Faszien bestehen hauptsächlich aus Kollagen und Elastin – zwei Proteine, die für Stabilität und Elastizität sorgen. Es gibt Enzyme im Körper, die diese Proteine abbauen: Kollagenase und Elastase. Bei chronischer Belastung, Entzündungen oder oxidativem Stress werden diese Enzyme überaktiv – die Faszien verlieren ihre Struktur.

    Die Theorie: OPC könnte Kollagenase und Elastase hemmen. Es würde also wie ein „Wächter“ des Kollagens wirken. Für Pferde mit Faszienverklebungen oder nach manueller Therapie bedeutet das: OPC könnte helfen, die neu gewonnene Beweglichkeit länger zu erhalten.
    Aber: Dieser Mechanismus ist plausibel, aber nicht abschließend bewiesen am lebenden Pferd. In vitro-Studien und Zellkultur-Experimente deuten darauf hin. Mehr nicht. Ich formuliere das hier bewusst vorsichtig – weil ich keine Heilsversprechen mache.

    Antioxidative Wirkung: Gut belegt

    Hier wird die Datenlage solider. OPC zeigt in zahlreichen Studien eine starke antioxidative Wirkung. Es neutralisiert freie Radikale, bevor sie Zellmembranen schädigen können.

    Für Pferde im Training, ältere Tiere oder solche mit chronischen Beschwerden kann das die Regeneration unterstützen. Besonders nach intensiver Arbeit oder manueller Behandlung – also genau dann, wenn der Körper Reparaturprozesse fährt – kann antioxidativer Schutz helfen.

    Entzündungshemmung: Langfristige Unterstützung

    OPC zeigt entzündungshemmende Eigenschaften. Es hemmt die Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen wie TNF-alpha und bestimmten Interleukinen. Wichtig: OPC ist kein Schmerzmittel und ersetzt keine akute Therapie bei Lahmheit oder Verletzung.

    Aber es kann chronische, „schleichende“ Entzündungsprozesse im Bindegewebe mildern – genau die Art von Problemen, die ich als Knochenbrecher oft behandle. Steife Pferde, die „einfach nicht geschmeidig werden“. Da kann OPC ein Baustein sein.

    Synergie mit der Knochenbrecher-Behandlung

    Wenn ich ein Pferd behandle, löse ich Blockaden, mobilisiere Gelenke, bringe die Faszien zum Gleiten. Aber die Behandlung ist nur der „Reset-Knopf“. Was danach kommt, entscheidet über den Langzeiterfolg.

    OPC kann hier ideal unterstützen:

    • Es verbessert das Gewebemilieu durch antioxidativen Schutz
    • Es könnte das neu mobilisierte Bindegewebe vor vorzeitigem Abbau schützen
    • Es unterstützt die Regeneration in den kritischen 48 Stunden nach der Behandlung

    Denk dran: Die Behandlung ist die eine Seite. Die Nachsorge – Bewegung, passende Ausrüstung, Fütterung – ist die andere. OPC kann ein Baustein in diesem Gesamtpaket sein. Kein Wundermittel. Ein Baustein.

    Dosierung für Pferde (studienbasiert)

    Hier gibt es eine konkrete Studie: Davies et al., 2009 untersuchte die Fütterung von Traubenkernextrakt an Rennpferde.

    Ergebnis: Bis 150 mg Traubenkernextrakt pro kg Körpergewicht waren sicher und zeigten positive Effekte auf die Hinterdarm-Fermentation.
    Praktische Empfehlung:

    • 100–150 mg Taubenkernmehl pro kg Körpergewicht täglich
    • Für ein 500 kg Pferd also etwa 50–75 g pro Tag

    Wichtig:

    • Langsam anfüttern (über 1–2 Wochen steigern)
    • Hochwertige Qualität wählen (kaltgepresst, ohne Zusätze)
    • Nicht als Ersatz für tierärztliche Behandlung verstehen

    Hunde: Taubenkernmehl ist SICHER – aber dosiere richtig

    Jetzt kommt der Teil, bei dem ich im Originalartikel falsch lag. Und ich korrigiere das hier offen.

    Die alte Warnung: „Taubenkernmehl ist giftig für Hunde – Finger weg!“
    Die Wahrheit: Taubenkernmehl ist bei richtiger Dosierung NICHT giftig für Hunde.

    Der entscheidende Unterschied: Weinsäure

    Seit 2022/2023 weiß man, was Trauben und Rosinen für Hunde giftig macht: Weinsäure (Tartaric Acid). Diese organische Säure befindet sich hauptsächlich im Fruchtfleisch der Traube. Hunde können Weinsäure schlecht ausscheiden – sie akkumuliert in den Nierentubuluszellen und kann akutes Nierenversagen auslösen.

    Aber: Taubenkernmehl wird aus den Kernen gewonnen, nicht aus dem Fruchtfleisch. Bei der Verarbeitung (Trocknung, Mahlung, Extraktion) wird Weinsäure entfernt oder stark reduziert.
    Cornell University Veterinary Medicine schreibt dazu:
    > „Products such as grape juice, jelly, leaves, grape seed oil and wine have not been associated with toxicosis, likely because processing removes or reduces tartaric acid.“
    Das bedeutet:

    • Ganze Trauben/Rosinen = TOXISCH für Hunde (Weinsäure im Fruchtfleisch)
    • Taubenkernmehl (verarbeitet) = SICHER bei korrekter Dosierung (keine relevante Weinsäure)

    Studien belegen Sicherheit

    Es gibt mehrere Studien zur Sicherheit von Traubenkernextrakt bei Hunden:

    EFSA-Gutachten 2021 prüfte Trockenextrakt aus Traubenkernen als Futterzusatz für Hunde. In den geprüften Studien (Martineau et al., 2016; Fragua et al., 2017) zeigten sich keine unerwünschten klinischen Zeichen bei Dosierungen bis 40 mg/kg Körpergewicht über 24 Wochen.
    Praxis-Empfehlung von Tierärzten und PTA:

    • 1 g Taubenkernmehl pro kg Körpergewicht täglich

    Wichtig: Das bezieht sich auf das Mehl, nicht auf den OPC-Wirkstoff. In 100 g Taubenkernmehl sind etwa 11.000 mg OPC enthalten. Die Dosierung ist also großzügig, aber sicher.
    Beispiele:

    • Kleiner Hund (5 kg): 5 g Taubenkernmehl/Tag
    • Mittlerer Hund (15 kg): 15 g/Tag
    • Großer Hund (30 kg): 30 g/Tag

    Wann du trotzdem aufpassen solltest

    Auch wenn Taubenkernmehl sicher ist – es gibt Situationen, wo Vorsicht gilt:

    • Vorerkrankungen der Niere: Bei Hunden mit bekannten Nierenproblemen solltest du vor der Gabe mit deinem Tierarzt sprechen. Nicht, weil OPC giftig wäre – sondern weil du bei vorgeschädigten Nieren jedes Supplement kritisch prüfen solltest.
    • Welpen und sehr alte Hunde: Hier ist der Stoffwechsel anders. Langsam anfüttern, beobachten.
    • Qualität matters: Kauf kein No-Name-Pulver von zweifelhaften Quellen. Achte auf reine Ware ohne Zusätze, idealerweise aus kontrollierter Produktion.

    Meine Erfahrung aus der Praxis

    Ich empfehle OPC aus Taubenkernmehl inzwischen auch für Hunde – besonders bei:

    • Älteren Hunden mit Gelenkproblemen
    • Hunden nach Operationen oder Verletzungen (Regenerations-Support)
    • Aktiven Hunden (Sport, Agility, Arbeit)

    Die Patienten sind sehr zufrieden. Die Besitzer berichten von besserer Beweglichkeit, schnellerer Erholung nach Belastung. Ist das der Placebo-Effekt? Kann sein. Aber ich sehe auch die Blutwerte, die Gelenkfunktion, die Bewegungsmuster. Und die stimmen.

    Was OPC nicht kann – und was schon

    Ich mache hier keine Heilsversprechen. OPC ist kein Wundermittel. Aber es ist ein sinnvolles Supplement – wenn du es richtig einsetzt.

    OPC kann:

    • Oxidativen Stress reduzieren (gut belegt)
    • Entzündungsprozesse mildern (gut belegt)
    • Die Regeneration nach Belastung unterstützen (plausibel, Praxis bestätigt)
    • Faszien-Gesundheit unterstützen (plausibler Mechanismus)

    OPC kann nicht:

    • Akute Lahmheiten heilen
    • Tierärztliche Behandlung ersetzen
    • Falsche Haltung, Fütterung oder Training ausbügeln

    Denk immer im Gesamtpaket. OPC ist die Kirsche auf dem Kuchen – nicht der Kuchen selbst.

    Fazit: Sinnvoll für beide – wenn du es richtig machst

    OPC aus Taubenkernmehl kann für Pferde und Hunde eine sinnvolle Ergänzung sein. Die Wirkmechanismen sind plausibel, die Sicherheitsdaten bei korrekter Dosierung sind gut.

    Für Pferde: 100–150 mg/kg täglich, studienbasiert. Besonders sinnvoll bei Faszienproblemen, nach manueller Therapie, bei oxidativem Stress.
    Für Hunde: 1 g Taubenkernmehl pro kg Körpergewicht täglich. Sicher bei verarbeiteten Produkten, keine Weinsäure-Problematik.
    Wichtig: Kauf hochwertige Ware, fütter langsam an, und erwarte keine Wunder. OPC unterstützt – es ersetzt nichts.

    Über mich

    Ich bin Marco Tjaden, Knochenbrecher aus Ostfriesland. Ich behandle Tiere manuell – Pferde, Hunde, alles was klemmt. Ich verkaufe keine Produkte. Ich teile, was funktioniert. Wenn du Fragen hast oder einen Termin brauchst: knochenbrecher.de.

    Moin und bis bald,
    Marco „Knochenbrecher“ Tjaden


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    Ich verwende Taubenkernmehl seit Jahren erfolgreich in meiner Praxis. Achte auf kaltgepresstes, reines Produkt ohne Zusätze.

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • Warum frisst mein Pferd Erde

    Warum frisst mein Pferd Erde

    Warum frisst mein Pferd Erde?

    Pferd frisst Erde ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Wenn dein Pferd Erde futtert – Was steckt dahinter?

    Moin, du!

    Pferd frisst Erde

    Ich bin’s, der Marco aus Ostfriesland. Oder, wie manche sagen, der Knochenbrecher. Aber keine Sorge, heute brech ich nix, heute denk ich mit dir über was ganz anderes nach. Du schreibst mir, dein Pferd frisst Erde, und du machst dir da einen Kopp. Verständlich! Ist ja auch nicht alltäglich, wenn dein Dicker da auf einmal im Dreck rumwühlt.

    Das Problem: Dein Pferd hat den Schnabel voll Erde

    Du stehst am Zaun, siehst zu, wie dein Pferd genüsslich am Boden knabbert – und das ist keine Wurzel, das ist schlichtweg Erde. Klar, da macht man sich Gedanken: Fehlt dem was? Ist das schlimm? Muss ich mir Sorgen machen? Lass uns das mal ganz in Ruhe durchgehen. Ich bin kein Tierarzt, das weißt du, aber ich geb dir gern ein paar Impulse und Gedanken mit, worauf du mal achten kannst. Hilfe zur Selbsthilfe, das ist mein Ding.

    Lösung: Hilfe zur Selbsthilfe – Die möglichen Gründe unter der Lupe

    Wenn ein Pferd Erde frisst, gibt es meist ein paar einfache Erklärungen. Hier sind ein paar Dinge, die du mal prüfen könntest:

    1. Fehlt ihm was? Mineralien und Salz: Das ist oft der erste Gedanke, und nicht ganz unbegründet. Manchmal fehlt den Tieren einfach was im Futterplan. Bekommt dein Pferd genug Salzlecksteine? Oder sind die Mineralien im Futter alle im Lot? Vielleicht will er damit einen Mangel ausgleichen. Guck mal genau hin, was er da so bekommt.

    2. Langeweile oder zu wenig Raufutter? Stell dir vor, du hast den ganzen Tag nix zu tun und der Magen ist leer. Dann fängt man auch an, Blödsinn zu machen. Gerade, wenn die Weide schon abgefressen ist oder das Heu rationiert wird, kann es sein, dass dein Pferd einfach Beschäftigung sucht oder der Magen knurrt. Hat er immer genug Heu zur freien Verfügung? Oder gibt es genug Möglichkeiten zur Beschäftigung im Stall oder auf der Weide?

    3. Der Darm und seine Mitbewohner: Manchmal kann auch im Darm was nicht stimmen. Vielleicht hat dein Pferd Würmer, oder die Darmflora ist etwas durcheinander. Das kann dazu führen, dass sie versuchen, über die Erde irgendwas zu finden, was ihnen guttut oder womit sie sich selbst „helfen“ wollen. Wann war denn die letzte Wurmkur? Oder gab es in letzter Zeit Magen-Darm-Probleme?

    4. Stress in der Bude? Pferde sind sensible Tiere. Manchmal fressen sie Erde, wenn sie unter Stress stehen oder sich nicht wohlfühlen. Gab es in letzter Zeit Veränderungen? Neue Boxennachbarn, neuer Tagesablauf, zu wenig Ruhe? Auch das kann ein Auslöser sein.

    Wie gesagt, ich bin kein Doktor, aber diese Punkte sind gute Ansatzpunkte, um mal selbst Detektiv zu spielen. Beobachte genau: Wann frisst er Erde? Immer an derselben Stelle? Nach dem Fressen oder wenn er Hunger hat? Solche Kleinigkeiten können wichtige Hinweise geben.

    Fazit: Bleib dran und beobachte!

    Mach dir nicht gleich einen riesen Kopf, aber nimm es auch ernst. Geh die Punkte mal durch, schau dir die Fütterung und die Umgebung deines Pferdes genau an. Wenn du dir unsicher bist oder das Erdefressen gar nicht aufhört, dann scheue dich nicht, einen echten Tierarzt anzurufen. Der kann dann wirklich ins Detail gehen und checken, ob alles in Ordnung ist. Aber oft reicht schon ein kleiner Blickwechsel in der Fütterung oder Haltung.

    Ich wünsch dir und deinem Dicken alles Gute! Bleib gesund!

    Dein Marco.

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    Ergänzungsfutter mit Mineralstoffen wie Natrium, Kalzium und Magnesium zur Bekämpfung von Mineralstoffmängeln, der häufigen Ursache für Geophagie[1][2][3]

    NAF Super Silizium
    Flüssiges Silizium-Präparat zur Unterstützung von Bindegewebe und Hufqualität. Als mögliche Ursache für Geophagie wird unter anderem Mineralstoffmangel diskutiert, wissenschaftlich ist dies nicht abschließend belegt.

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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  • Hufgeschwür beim Pferd erkennen

    Hufgeschwür beim Pferd erkennen

    Hufgeschwür beim Pferd erkennen

    Hufgeschwür Pferd ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer.  

    **Hufgeschwür beim Pferd: So erkennst du’s und handelst richtig**

    Moin!

    Dein Pferd lahmt plötzlich wie verrückt, will kaum noch auftreten und guckt dich an, als hättest du ihm gerade den letzten Keks geklaut? Dann könnte ein Hufgeschwür dahinterstecken – eine der häufigsten Ursachen für akute Lahmheit. Und glaub mir, das tut nicht nur deinem Pferd weh, sondern auch deinem Geldbeutel, wenn’s nicht schnell behandelt wird. Hier kommt dein Norddeutscher Notfallplan, damit du Bescheid weißt und richtig reagierst.

    **Was zum Geier ist ein Hufgeschwür?**

    Hufgeschwür Pferd

    Ein Hufgeschwür (oder Hufabszess) ist nichts anderes als eine eitrige Entzündung im Huf, genauer gesagt in der Huflederhaut. Stell dir vor, irgendwo im Huf – meist an der Sohle, am Strahl oder in der weißen Linie – dringen Bakterien ein (z. B. durch einen Riss, ein Nagelloch oder eine kleine Verletzung). Die machen sich breit, es bildet sich Eiter, und weil der Huf eine starre Kapsel ist, kann der Druck nirgends hin. Ergebnis: Dein Pferd steht da wie auf glühenden Kohlen und lahmt, als hätte es sich den Huf gebrochen.

    Zwei Hauptursachen:

    1. Bakterien (z. B. durch feuchte, matschige Böden, schlechte Hufpflege oder Fremdkörper wie Steine/Nägel).

    2. Quetschungen/Traumata (z. B. Tritt auf einen Stein, falscher Beschlag, Fehlstellungen).

    Wenn der Abszess nicht behandelt wird, sucht sich der Eiter irgendwann selbst einen Weg – meist nach oben zum Kronrand. Dann bricht er durch, und du hast eine offene Wunde mit Eiter. Nicht schön, aber besser als wenn er sich bis zum Hufbein durchfrisst.

    **Wie erkennst du ein Hufgeschwür? Die 5 Alarmzeichen**

    Dein Pferd zeigt plötzlich eines oder mehrere dieser Symptome? Dann ab in den Huf gucken!

    Hochgradige Lahmheit – Dein Pferd belastet den Huf kaum noch, humpelt stark oder hebt das Bein komplett an.

    Warmer Huf – Im Vergleich zum anderen Huf ist der betroffene deutlich wärmer.

    Starker Puls in der Fessel – Leg deine Finger seitlich an die Fessel (da, wo die Adern laufen). Wenn du einen pulsierenden, harten Schlag spürst, ist das ein Warnsignal.

    Druckschmerz mit der Hufzange – Wenn du vorsichtig mit einer Hufzange auf verschiedene Stellen der Sohle drückst und dein Pferd zurückzuckt oder das Bein wegzieht, hast du den Übeltäter gefunden.

    Schwellung am Bein oder Kronrand – Bei fortgeschrittenen Abszessen kann sich das Bein unterhalb des Fesselgelenks verdicken. Wenn der Eiter schon am Kronrand durchbricht, siehst du eine nässende, eitrige Stelle.

    Achtung: Nicht verwechseln mit Hufrehe (dann sind meist beide Vorderhufe betroffen und das Pferd steht wie auf Eiern) oder einem Nageltritt (dann steckt oft noch der Fremdkörper im Huf).

    **Was tun? Dein 3-Punkte-Notfallplan**

    1. Tierarzt oder Hufschmied anrufen – SOFORT!

    Ein Hufgeschwür ist kein Fall für „Ach, das geht schon von allein“. Wenn du Pech hast, frisst sich der Eiter bis zum Hufbein durch oder infiziert Gelenke. Also: Fachmann ranlassen! Der macht Folgendes:

    • Lokalisiert den Abszess (mit Hufzange, Drucktest, manchmal Röntgen).
    • Öffnet den Abszess vorsichtig, damit der Eiter abfließen kann. Nicht selbst rumstochern! Zu tief geschnitten = mehr Schaden als Nutzen.
    • Verordnet Schmerzmittel (z. B. Phenylbutazon), falls nötig.
    • Gibt Tipps für Verbände (meist feuchte Angussverbände, um den Eiter rauszuziehen).

    2. Huf verbinden – aber richtig!

    Nach dem Öffnen muss der Huf sauber und trocken bleiben, damit keine neuen Bakterien reinwandern. So geht’s:

    • Feuchter Verband (z. B. mit Zugsalbe oder Epsom-Salz-Lösung) hilft, den Abszess „reif“ zu machen, wenn er noch nicht offen ist.
    • Trockener Verband (z. B. mit Wundheilcreme und Hufverband) nach dem Öffnen, um die Stelle zu schützen.
    • Täglich wechseln! Sonst gammelt’s vor sich hin.

    3. Stallhygiene & Nachsorge

    • Huf trocken halten – Matsch und Nässe sind Gift für offene Abszesse.
    • Kein Reiten, bis die Lahmheit komplett weg ist und der Huf verheilt.
    • Hufpflege optimieren – Regelmäßige Kontrolle durch den Schmied, gute Hornqualität (Biotin, Zink, ausgewogene Fütterung).

    **Fazit: Nicht warten, handeln!**

    Ein Hufgeschwür ist kein Hexenwerk, aber es tut höllisch weh und kann richtig gefährlich werden, wenn’s ignoriert wird. Deine Checkliste:

    Plötzliche Lahmheit? → Huf checken!

    Warmer Huf + starker Puls? → Hufzange nehmen und Druckpunkte testen.

    Schmerzreaktion?Tierarzt oder Schmied anrufen!

    Abszess geöffnet? → Verbände wechseln, Huf trocken halten, Geduld haben.

    Und denk dran: Vorbeugen ist besser als behandeln!

    • Regelmäßige Hufpflege (alle 6–8 Wochen Schmied).
    • Saubere, trockene Böden im Stall und auf der Weide.
    • Gute Hornqualität (Fütterung checken, ggf. Ergänzungsfutter).

    Wenn du diese Punkte beachtest, bleibt dein Pferd hoffentlich lahmheitsfrei – und du sparst dir teure Tierarzt-Rechnungen. Und falls doch mal was ist: Nicht panisch werden, sondern strukturiert handeln. So wie wir Norddeutschen das halt machen – ruhig, besonnen und mit dem nötigen Know-how.

    Also: Augen auf, Hufe checken, und wenn’s brennt, Fachmann ran! 🐴🔥

    – Marco „Knochenbrecher“ Tjaden

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