Kategorie: Nierengesundheit Katze

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    Katze Niereninsuffizienz Futter

    Katze Niereninsuffizienz Futter

    Wenn die Nieren deiner Katze mucken – Was das Futter dann packen muss!

    Katze Niereninsuffizienz Futter ist ein wichtiges Thema für Tierbesitzer. Moin!

    Wir schnacken heute mal über was Ernstes, was viele Katzenbesitzer trifft, oft ohne dass sie es gleich merken: Nierenprobleme bei unseren Fellnasen. Chronische Niereninsuffizienz, kurz CNI, ist kein Spaß. Ganz ehrlich, dat Ding ist unheilbar. Aber – und das ist das Wichtige – wir können mit der richtigen Hilfe und besonders mit dem richtigen Futter einiges tun, damit deine Katze noch lange ein gutes Leben hat. Ich bin ja kein Tierarzt, aber ich geb dir hier mal ein paar Impulse, damit du weißt, wat Sache ist. Hilfe zur Selbsthilfe, weißt du?

    Katze Niereninsuffizienz Futter

    Das Problem: Die Nieren machen schlapp

    Niereninsuffizienz betrifft vor allem ältere Katzen. Stell dir vor: Fast jede dritte Katze über 15 Jahren und sogar bis zu 50 Prozent der Katzen über 12 Jahren kriegen das. Da gehen nach und nach die kleinen Filterchen, die Nephrone, kaputt. Und das ist leider irreversibel. Die Nieren können dann den Blutfilterjob nicht mehr richtig machen. Harnpflichtige Stoffe wie Harnstoff, Kreatinin und Phosphat sammeln sich im Blut an – das nennt man Azotämie.

    Weil die Nieren nicht mehr richtig konzentrieren können, trinkt deine Katze mehr und pinkelt auch mehr. Das nennt man Polydipsie und Polyurie. Anfangs merkst du vielleicht nur, dass dein Stubentiger mehr am Wassernapf hängt oder das Fell ein bisschen stumpfer wird. Aber mit der Zeit wird’s ernster: Gewichtsverlust, Muskelabbau, Appetitlosigkeit, Erbrechen, übler Mundgeruch – so ein urämischer Geruch, das ist die Harnvergiftung. Und ja, auch Bluthochdruck kann dazu kommen, was wieder andere Risiken birgt. Der Tierarzt erkennt das Ganze dann im Blut, zum Beispiel an erhöhten Kreatinin- und Phosphatwerten. SDMA ist da ein noch sensiblerer Marker, der schon früh Alarm schlägt.

    Die Lösung: Das richtige Futter ist der Knackpunkt!

    Weil die Krankheit unheilbar ist, packen wir das Problem mit dem an, was wir kontrollieren können: die Ernährung. Eine konsequente Nierendiät kann das Fortschreiten der Krankheit deutlich verlangsamen und die Lebenszeit deiner Katze verlängern. Ganz wichtig dabei sind mehrere Punkte:

    1. Phosphor reduzieren: Das ist das A und O! Ein zu hoher Phosphorgehalt im Futter schadet den Nieren weiter. Deswegen muss das Futter deutlich weniger Phosphor haben, als normales Katzenfutter. Wenn das Futter allein nicht reicht, kann der Tierarzt dir auch Phosphatbinder mitgeben.

    2. Protein anpassen: Hier geht’s nicht darum, „eiweißfrei“ zu füttern! Die Katze braucht weiterhin Proteine, aber eben in moderater Menge und vor allem in sehr hoher Qualität. Das reduziert die schädlichen Stoffe im Blut, ohne dass deine Katze Muskelmasse verliert.

    3. Natrium im Blick: Viele nierenkranke Katzen haben Bluthochdruck. Deswegen ist ein leicht reduzierter Natriumgehalt im Futter oft hilfreich.

    4. Omega-3-Fettsäuren: Fischöl ist hier das Stichwort! Ein erhöhter Anteil an Omega-3-Fettsäuren kann entzündungshemmend wirken und das Fortschreiten der Nierenerkrankung verlangsamen.

    5. Kalium und Vitamine: Nierenkranke Katzen verlieren durch das viele Pinkeln oft Kalium und wasserlösliche Vitamine, besonders B-Vitamine. Deswegen ist es wichtig, dass das Nierenfutter diese Defizite ausgleicht, um das Allgemeinbefinden zu verbessern.

    Die richtige Futterform und Umstellung

    Am besten sind spezielle Nierendiäten, die es als Nass- oder Trockenfutter gibt. Ganz ehrlich, Nassfutter ist da oft die bessere Wahl, weil es deiner Katze zusätzliche Flüssigkeit liefert. Die Umstellung auf ein neues Futter muss immer langsam erfolgen. Deine Katze muss sich dran gewöhnen, sonst frisst sie am Ende gar nichts mehr. Sprich das unbedingt mit deinem Tierarzt ab!

    Die Studien zeigen ganz klar: Wenn du deine Katze auf so eine phosphatreduzierte Nierendiät umstellst, kann das ihre Überlebenszeit signifikant verlängern. Im Stadium IIb können Katzen damit im Schnitt über drei Jahre leben, im Stadium IV sind es leider nur noch etwa drei Monate. Das zeigt, wie wichtig die Diät ist und wie viel man damit rausholen kann.

    Neben dem Futter gibt es oft noch weitere therapeutische Bausteine, die der Tierarzt einleitet: Flüssigkeitstherapie bei Dehydratation, Medikamente gegen Übelkeit, für den Blutdruck oder gegen Anämie. Aber das Fundament, das ist eben die Ernährung.

    Fazit: Pack es frühzeitig an!

    Wenn deine Katze älter wird und du merkst, sie trinkt und pinkelt mehr, oder ihr Fell wird stumpf – dann ab zum Tierarzt! Eine frühzeitige Diagnose und die konsequente Umstellung auf die richtige Nierendiät können den Verlauf der Krankheit deutlich beeinflussen und deiner Fellnase noch viele gute Monate oder sogar Jahre schenken.

    Ich bin Marco Tjaden, der Knochenbrecher, und ich sag dir: Pass gut auf deine Katze auf und scheu dich nicht, dir professionelle Hilfe zu holen. Das ist keine Krankheit, die man auf die leichte Schulter nimmt. Und denk dran: Der Tierarzt stellt die Diagnose und den genauen Plan auf – ich geb dir nur die Infos, damit du vorbereitet bist und die Zeichen erkennst. Packen wir’s an!

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    Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei ernsthaften Beschwerden oder Unsicherheiten bitte immer einen Tierarzt aufsuchen.

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